Nächste Haltestelle: Design. Unterwegs mit Christian Brändle im Tram 4, der Zürcher Design- und Kulturlinie.
Einleitung
Die Zürcher Trams gehören zum Stadtbild wie der See zur Zürcher Landschaft. Eine Tramlinie sticht besonders heraus: die Linie 4. Sie verbindet eine Vielzahl an Höhepunkten, die Zürich in Sachen Design und Kultur zu bieten hat. Eine Institution ist gleich mit drei Ausstellungsorten an der Linie vertreten: das Museum für Gestaltung Zürich. Museumsdirektor Christian Brändle nimmt uns mit auf eine Fahrt im Design- und Kulturtram Nummer 4.
Zürich
Die kosmopolitische Stadt am Wasser verbindet kreatives Stadtleben mit wunderbarer Natur. Unzählige Events, vielfältige Museen, ein eigenes Food Festival sowie das lebendigste Nachtleben der Schweiz sorgen dafür, dass Zürich Tag und Nacht pulsiert.
Zürich ist eine Designstadt.
Dies zeigt sich bereits am Bahnhof: Die ikonische Bahnhofsuhr von Hans Hilfiker, die weltweit mehrfach kopiert wurde, gilt als absoluter Designklassiker. Die Landi-Sitzbank der Firma Burri, die für die Schweizer Landesausstellung 1939 entworfen wurde, prägt den Aussenraum der Stadt. Und die schweizerisch geprägte Typografie, zum Beispiel die Helvetica-Schrift des Zürchers Max Miedinger, zieht sich durch das gesamte Stadtbild.
Zürich ist für alle, die sich für Design und Architektur interessieren, eine wahre Traumdestination.
Er kennt sich aus in Sachen Schweizer Design. Christian Brändle, Direktor Museum für Gestaltung Zürich.
Christian Brändle ist mit der Designstadt Zürich bestens vertraut.
Mit gerade einmal 33 Jahren hat der gebürtige Basler die Direktion des Museum für Gestaltung Zürich übernommen. Brändle lebt seit seinem Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH in der Stadt. An Zürich schätzt der Vater von zwei Kindern nicht nur die Nähe zur Natur, dem Zürichsee und der Limmat, sondern auch das kosmopolitische Flair.
Zürich ist eine offene Stadt, wo ganz viel möglich ist. Auch kleine Projekte haben hier eine grosse Chance.
Design an drei Standorten.
Seit 17 Jahren leitet Christian Brändle das Museum für Gestaltung Zürich.
Das 1875 gegründete Museum präsentiert an seinen beiden Standorten an der Ausstellungsstrasse und im Toni-Areal Ausstellungen aus den Bereichen Industrie- und Produktdesign, Grafik, Typografie, Fotografie, Plakat, Film, Möbel, Mode, Schmuck, Kunstgewerbe, Architektur und Szenografie. Darüber hinaus bespielt es den Pavillon Le Corbusier am Zürichsee, der jeweils in den Sommermonaten fürs Publikum geöffnet ist. Das Museum für Gestaltung ist seit seiner Entstehung ein Teil der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Dies hat auch einen starken Einfluss, wie Design im Museum erforscht und ausgestellt wird.
Wir sind interessiert zu verstehen: Was ist die DNA von Design? Wie wird es entwickelt? Was sind die Entwurfsprozesse im Hintergrund?
Das Designtram.
Die drei Ausstellungsorte des Museums sind über die ganze Stadt verteilt.
Doch eines haben sie gemeinsam: Alle drei Designhäuser sind durch die Tramlinie 4 miteinander verbunden. Die Fahrt führt vom Toni-Areal im urbanen Stadtteil Zürich-West über das Stammhaus an der Ausstellungsstrasse bis zum Pavillon Le Corbusier an schönster Lage am Zürichsee.
Wenn ich mit meinem Team zu den Standorten des Museums unterwegs bin, dann oftmals mit der Tramlinie 4.
Die Kulturlinie.
Das Beste der Zürcher Kultur auf einer Linie.
Nicht nur für Museumsdirektor Brändle ist der «Vierer» das Verkehrsmittel erster Wahl. Neben dem Museum für Gestaltung liegen nämlich viele weitere Höhepunkte des Zürcher Kulturlebens an dieser Linie – sei es Kunst, Architektur, Theater, Oper oder Kunst im öffentlichen Raum.
Auf der Linie 4 findet man mit nur einem Ticket zahlreiche Highlights des Zürcher Kulturlebens – wie an einer Perlenschnur.
