Eiszeit im Albulatal.

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Einleitung

Drei Kilometer lang ist die Skateline in Surava, welche jeden Winter für Schlittschuhläufer angelegt wird. Zu verdanken ist die einzigartige Attraktion einem Zufall und dem schier unendlichen Enthusiasmus des einheimischen Vereins.

Surava

Der kleine Ort im Albulatal liegt an der weltbekannten Bahnstrecke Chur-St. Moritz. Obwohl bloss 900 m  ü. M. gelegen, herrschen für den Eisweg ideale Bedingungen.

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Surava
Graubünden
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Giorgio Bossi. Unverhofft wurde die Skateline Albula zu seinem Lebenswerk.

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Ein Langläufer brachte mich auf die Idee, diesen Eisweg zu bauen.
Giorgio Bossi, Initiant Skateline

Dieser Langläufer monierte, dass die Loipe eisig und mit Skis schwer zu befahren wäre. Eine Rückmeldung, die sich der einstige Loipenmacher Giorgio Bossi zu Herzen nahm. 2001 verwandelte er die Loipe in einen einmaligen Schlittschuhweg. Dank viel Einsatz und den günstigen Voraussetzungen im Albulatal.

Zwei Monate ohne Sonne.

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Im November verabschiedet sich die Sonne in Surava bis zum Januar. Nicht selten liegt während dieser Zeit auch die Durchschnittstemperatur unter dem Gefrierpunkt. Für den Bau des Eiswegs ist kälter immer besser, weshalb es Giorgio Bossi besonders unter -10 °C warm ums Herz wird.

Männer und Maschinen.

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Leben für die Skateline

Die aufwändige Herstellung des Eiswegs dauert mehrere Wochen und verlangt den Vereinsmitgliedern alles ab. Tagsüber stehen die Pensionierten im Einsatz, während die Berufstätigen ihre ehrenamtliche Tätigkeit antreten, wenn es dunkel wird.

Ohne den Enthusiasmus der 100 Vereinsmitglieder gäbe es keine Skateline.
Giorgio Bossi, Initiant Skateline

Die Kälte hat ihre Tücken.

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Temperaturen um -15 °C sind wohl gut für den Eisweg, aber eine Herausforderung für die Eismacher. Es kommt schon mal vor, dass die Wasserleitungen zentimeterdick einfrieren. Diese werden dann mittels Gasbrenner wieder aufgetaut.

Erlebnis der Extraklasse.

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Einbahnverkehr auf der Skateline

In Surava befindet sich das vereinseigene Lokal. Hier sind neben einem Restaurant auch Garderobe und Material-Vermietung untergebracht. Komplett ausgerüstet geht es in den Shuttlebus, der Schlittschuhläufer in sieben Minuten zum Einstieg bringt. Was folgt sind 30 Minuten pures Eislaufvergnügen in der Ferienregion Savognin Bivio Albula.

  • 3 Kilometer Die Skateline zu meistern dauert zwischen 15 und 45 Minuten.
  • 250 Kubikmeter Der zusätzlich verteilte Schnee sorgt für eine solide Eisschicht.
  • 30‘000 Fahrten Der Winter 2018/19 brachte einen neuen Besucherrekord. 
  • 70 Tage Die Saison startet Mitte Dezember und dauert bis in den März.

Spektakel bei Nacht.

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Während der Hochsaison ist der Eisweg täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet (ausser sonntags bis 17.30 Uhr). Ein Erlebnis der besonderen Art ist dabei das nächtliche Schlittschuhlaufen. Das gesamte benötigte Material steht zur Miete bereit – auch Stirnlampen.

www.skateline.ch