Ein Zuhause am Berg. Zu Gast auf der Turtmannhütte bei Magdalena und Fredy Tscherrig.

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Einleitung

Gegensätze ziehen sich bekanntlich an: Die schroffe Bergwelt des Wallis ist die perfekte Kulisse für die heimelige Turtmannhütte, die auf stolzen 2519 Metern thront. Magdalena und Fredy Tscherrig sind hier leidenschaftliche Gastgeber für Wanderer und Bergsteiger. Es ist die Einfachheit hier oben, die ihnen und ihren Gästen so gut gefällt.

Turtmannhütte, Wallis

Die Turtmannhütte liegt am Ende des unberührten Turtmanntals mitten in den Walliser Alpen.

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Turtmann
Wallis
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Was für ein Aufstieg!

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Bereits in dritter Familiengeneration am Berg.

Fredy und Magdalena sind als Hüttenwarte Tag und Nacht um das Wohl ihrer Gäste besorgt. Seit 23 Jahren sind sie schon Gastgeber auf der Turtmannhütte. Ihre Arbeit kennt keinen fixen Zeitplan: Für Bergsteiger bereiten sie auch schon um vier Uhr morgens Frühstück und Marschtee vor.

Magdalena und Fredy Tscherrig

Welches ist ihr liebster Gastgebermoment?

Dann, wenn die Wanderer verschwitzt auf der Hütte ankommen und erstmal ein kühles Bier oder Glas Weisswein bestellen. Auf der Turtmannhütte gibt es nur wenig Strom, daher ist das Getränk nicht so kalt wie gewohnt. Und die Gäste? Die sind völlig zufrieden damit.

Es ist genau diese Einfachheit, die ich so schätze.
Magdalena Tscherrig, Hüttenwartin

Die Arbeiten auf der Hütte sind vielseitig.

Reservationen entgegennehmen, Einkäufe koordinieren, kochen, putzen, betten, Schwarzwäldertorte backen. Diese gehört zur Spezialität des Hauses und sollte nicht unversucht bleiben. Fredy und Magdalena Tscherrig und ihr kleines Team sind eingespielt. Die Aufgaben sind klar verteilt und die Arbeiten machen auch nach vielen Jahren noch Freude.

Viel Geschichte am Berg.

Erbaut wurde die Turtmannhütte bereits im Jahr 1928. Seitdem wurde sie regelmässig renoviert und im Jahr 2000 erweitert. Heute beherbergt sie bis zu 74 Gäste. Von der Hütte aus geniesst man beste Sicht auf den Turtmanngletscher und auf imposante Berge wie das Bishorn, die Barrwand oder das Diablon-Massiv.

Für uns ist es ein Privileg, hier oben leben und arbeiten zu dürfen.
Magdalena und Fredy Tscherrig, Hüttenwarte

Von der Hütte auf den Berg.

Neben seiner Aufgabe als Hüttenwart ist Fredy Tscherrig auch als Bergführer tätig und begleitet Gäste auf Hochtouren oder Gletscherwanderungen - meist in der alpinen Umgebung der Hütte.

Das Barrhorn ruft.

Es geht hoch hinaus!

Der Nachbarsberg, das 4153 Meter hohe Bishorn, gilt als einfacher Viertausender, der mit einem Bergführer auch von wenig erfahrenen Alpinisten bestiegen werden kann. Die Alternative für Bergwanderer ist das Barrhorn, das zu den höchsten Wandergipfeln Europas gehört. Der 3610 Meter hohe Gipfel kann im Normalfall ganz ohne alpine Ausrüstung erwandert werden. Von der Turtmannhütte ist der Berg in einer anstrengenden, aber eindrücklichen Tagestour erklimmbar – auch ohne Bergführer.

Weitere Informationen zur Tour

Heimlicher Star: der Turtmanngletscher

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Das stete Rauschen des Turtmanngletschers.

Die Turtmannhütte ist auch im Winter geöffnet – dann beherbergt sie vor allem Skitourengänger. Früher sei es im Winter hier oben in der Nacht völlig still gewesen, erzählen die Tscherrigs. Der Turtmanngletscher war dann völlig zugefroren. Inzwischen ist das Rauschen des schmelzenden Gletschers mit kleinen Bächen und Wasserfällen zu jeder Tages- und Jahreszeit zu hören. Der Gletscher hat schon viel Eis gelassen. Als Fredy ein Kind war, ging er noch bis zum Turtmannsee.

Ein Tasse heisser Kaffee macht munter für die anstehende Bergtour.

Die Magie des Morgens.

Bei schönem Wetter und an den Wochenenden herrscht ganz schön Betrieb auf der Turtmannhütte Dann sind die Tscherrigs von morgen früh bis abends auf den Beinen.

Meine Lieblingszeit auf der Hütte ist der Morgen.
Fredy Tscherrig, Hüttenwart

Der Berg ruft.

«Nach dem Frühstück herrscht Aufbruchsstimmung, die Gäste freuen sich auf die bevorstehende Tour. Diese Energie ist einfach einmalig», schwärmt Fredy – und macht sich zufrieden wieder an die Arbeit.

Wanderungen rund um die Turtmannhütte.

Eine Hütte, viele Möglichkeiten. Der Zustieg zur Hütte ist einfach und kann mit einer Wanderung durch das Turtmanntal verbunden werden. Am schnellsten erreicht man die Hütte vom Parkplatz Vorder Sänntum aus in rund 2 Stunden.

  • 3610 m.ü.M. So hoch ist das äussere Barrhorn, eines der beliebtesten Wanderziele von der Turtmannhütte aus.
  • 7-8 Std. Dauert der Auf- und Abstieg des Barrhorns von der Turtamnnhütte aus.
  • 9 km, 1100 m Ein Weg ist 4.5 Kilometer lang und beinhaltet rund 1100 Höhenmeter (von der Turtmannhütte aus).
  • 2-3 Tage Ist die idealer Wanderdauer, um das Turtmanntal und das Barrhorn zu erwandern.

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