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  • Date

    06. 十二月 2025 - 01. 三月 2026

    周日, 周二, 周三, 周四, 周五, 周六 10:00 - 17:00
  • 联系方式

    Museum Franz Gertsch
    Platanenstrasse 3
    3401 Burgdorf
    Phone  +41 (0)34 421 40 20
    museum-franzgertsch.ch

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简介

Das Museum Franz Gertsch nimmt an der Cantonale Berne Jura, der Jahresausstellung der Kantone Bern und Jura, teil und zeigt im Kabinett aktuelle Arbeiten von 14 Künstler:innen.

Das Museum Franz Gertsch nimmt an der Cantonale Berne Jura, der Jahresausstellung der Kantone Bern und Jura, teil. Die Ausstellung findet im Kabinett statt. Hier treten aktuelle Arbeiten von 14 Künstler:innen in einen Dialog miteinander und zeigen ein Spektrum von abwechslungsreichen, zeitgenössischen Positionen. Diverse Techniken und Materialien werden aufgegriffen: Gemälde, Fotografien, Plastiken, Objekte und Installationen.

Mit Sophie Burtscher, Jennifer Elser, Eloi Gigon, Irene Habegger, Gregory Tara Hari, Christian Helmle, Diego Kohli, Sapir Kesem Leary, Linda Meli, Corinne Odermatt, Bruno Sutter, Selina Ursprung, Tony Weiß, Angela Zwahlen.

Flachdach, Pultdach, Satteldach, Zeltdach, Walmdach, Sheddach, Tonnendach – vielfältig sind die Dachformen, die Behausungen des Menschen überwölben. Das Dach lastet auf einer Tragkonstruktion: Mauern und Wände definieren seine Ausdehnung, tragen es. Sie trennen ausserdem, ziehen Grenzen zwischen dem Aussen und Innen, zwischen den Räumlichkeiten.

Das Haus bietet Unterkunft und Wärme. Das Haus bietet Zuflucht und Schutz, ermöglicht, das Eigene zu bewahren. Es definiert eine Verortung und Zugehörigkeit, bestimmt unsere Identität, ist symbolträchtig. Es zeigt das Dazugehören oder signalisiert die Sehnsucht danach. Das Haus befriedigt unsere Bedürfnisse nach Wohnen, Arbeiten und Zusammenkommen.

Geografie, Klima, Umwelt, Baustoffe und Technik sowie die Gesellschaft und vieles mehr beeinflussen die Art unserer Behausungen. Diese Faktoren beeinflussen sie nicht nur, sondern können auch zur Bedrohung für uns und unseren Besitz werden. Das Haus ist Alterung, Zerfall und unberechenbaren Geschehnissen ausgesetzt. Frau oder Herr über das eigene Haus sein – Frau oder Herr im eigenen Hause sein, ist ein unsicheres Konzept im realen wie im psychologischen Sinne. Die Bewohner:innen des trauten Heims, was tun und denken sie heimlich? Heimeliges und Unheimliches geschieht hinter der Fassade.

Zu Mauern und Wänden gehören Öffnungen, sonst könnte man sich die Räume nicht erschliessen. Türen verschliessen wiederum diese Öffnungen; die Türangel ist die Drehachse, an der das Türblatt aufgehängt ist. Türen, die von ihren Angeln faulen, sind ein schlechtes Zeichen. Einstürzende oder aufgebrochene Dächer gefährden das ganze Konstrukt. Das sichere Haus und Heim ist durch Dauerhaftigkeit gekennzeichnet. Aber: Die Menschheit ist nicht Frau oder Herr der Welt. Die Welt, wie sie sich der Mensch inzwischen eingerichtet hat, inklusive neuer Technologien, die sein eigenes Dasein bedrohen, lässt sich nicht beherrschen.

Das Haus ist eine Metapher: Wenn wir davon sprechen, dass „die Welt aus den Fugen“ oder „das Dach in Schieflage“ geraten ist, dann beschreiben wir eine elementare Verunsicherung. Die Konstruktionen, die in der Ausstellung zu sehen sind, diese kleineren und grösseren Häuserstrukturen, stehen dabei stellvertretend für eine psychologische Sicherheit, die verloren gegangen ist. Wir lesen diese Verunsicherung fast schon intuitiv: Ein Haus ist nie nur Struktur, sondern auch verkörperte Emotion.

In den Werken, die in der diesjährigen Ausgabe der Cantonale Berne Jura im Kabinett des Museum Franz Gertsch aufeinandertreffen, sind Behausungen unterschiedlicher Art zu sehen - stabile und weniger stabile, geschlossene und offene, Lebensräume und Leerräume. Generationen von Bewohner:innen treffen aufeinander, zwischenmenschliche Beziehungen finden statt. Der Mensch, immer noch Jäger:in und Sammler:in, trägt seine Besorgungen nach Hause. Mitunter hegt er die Natur im Innenraum ein. Und was geschieht in den Köpfen, die hier überdacht werden, in Gedanken, Erinnerungen, Träumen, jenseits des physischen Raums?

Aus der Tradition der regionalen Weihnachtsausstellungen entstanden, leistet die Cantonale Berne Jura einen wichtigen Beitrag zur regionalen und nationalen Kunstförderung. Sie stärkt das Netzwerk der in den beiden Kantonen tätigen Ausstellungsinstitutionen und hat sich als vielseitige Plattform für Kunstschaffende und Publikum etabliert.

Die Cantonale Berne Jura ist ein Zusammenschluss von elf Ausstellungsinstitutionen, die in einer gemeinsamen Jahresausstellung das Kunstschaffen der Kantone Bern und Jura präsentieren. Die kantonsübergreifende Ausstellung findet seit 2011 jährlich statt und wird seit 2012 vom Verein Cantonale organisiert und getragen. Ein gemeinsamer Eintrittspass für alle Institutionen kann an den jeweiligen Ausstellungskassen bezogen werden und ermöglicht den kostengünstigen Besuch aller Häuser.

Zur Eingabe berechtigt sind alle professionellen Künstlerinnen und Künstler, die entweder im Kanton Bern oder Kanton Jura ihren Wohnsitz oder Arbeitsort haben oder einer der beiden Kunstszenen angehören.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Jury, Catharina Vogel (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Museum Franz Gertsch) und Rebecka Domig (Kunsthistorikerin, freie Autorin und Kuratorin, Bern).

Event information

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Provider

弗朗茨·盖尔驰(Franz Gertsch)博物馆

Burgdorf
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Contact address
Museum Franz Gertsch
Platanenstrasse 3
3400 Burgdorf
+41 (0)34 421 40 20
info@museum-franzgertsch.ch
Event Homepage https://www.museum-franzgertsch.ch/de/ausstellungen/cbj25/
Price
CHF 18.00 / 14.00
开放时间
ÖFFNUNGSZEITEN: Di – Fr 10 –18 Uhr I Sa/So 10 – 17 Uhr Mo geschlossen
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Event dates

  • 2026年2月18日
  • 2026年2月19日
  • 2026年2月20日
  • 2026年2月21日
  • 2026年2月22日
  • 2026年2月24日
  • 2026年2月25日
  • 2026年2月26日
  • 2026年2月27日
  • 2026年2月28日
  • 2026年3月1日

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电话  +41 (0)34 421 40 20
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06. 十二月 2025 - 01. 三月 2026

周日, 周二, 周三, 周四, 周五, 周六 10:00 - 17:00

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Museum Franz Gertsch
Platanenstrasse 3
3401 Burgdorf
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