Catol Teixeira: ODE
Overview
Intro
Catol Teixeiras Solostück ODE entfaltet sich als Reise durch die Trauer, aufmerksam für ihre vielen Phasen, die widersprüchlichen Emotionen, die sie hervorruft, und die Fragen, die sie offenlässt.
Die Ode – Synonym für Hommage – ist traditionell ein Gedicht, das von Musik begleitet wird und einer Person oder einem Ereignis gewidmet ist. Bei Catol Teixeira wird die Ode jedoch zu einem choreografisch-tänzerischen Akt, der sich dem Flüchtigen widmet – den Lücken, Brüchen und Transformationen des Lebens.
Catol Teixeiras Solostück ODE entfaltet sich als Reise durch die Trauer, aufmerksam für ihre vielen Phasen, die widersprüchlichen Emotionen, die sie hervorruft, und die Fragen, die sie offenlässt: über das, was beinahe greifbar war, was entglitt oder niemals eintraf.
ODE wird zur Probe des Abschieds und der Körper zu einem Archiv vergangener Bewegungen. Der Akt des Trauerns durchzieht das choreografische Material; mal als Übertreibung, mal als aufrichtige Geste. In repetitiven, zugleich sich ständig wandelnden Bewegungen, unterbrochen von unerwarteten Momenten der Disruption, materialisiert sich Teixeiras Körper und verweilt in der Spannung zwischen Verlust und Anmut – nicht, um festzuhalten, sondern um kurz innezuhalten bei dem, was sich bereits verändert hat.
Catol Teixeiras choreografische Praxis macht die Nuancen und Taktiken des Zusammenlebens sichtbar. Sie verbindet künstlerische und persönliche wie kollektive Fragestellungen in kollaborativen Prozessen. Dabei entsteht ein intimer Dialog mit queeren und transformativen Perspektiven, der Träume evoziert und einen hartnäckigen Akt des Entkommens aus den auferlegten Narrativen von Moderne und Kolonialität inszeniert.
Die Performance ODE wird im Rahmen der Ausstellung Disobedience Archive (Canopy for Broken Time) – im Dialog mit Raqs Media Collective präsentiert. Kuratiert wurde diese Arbeit von Paula Thomaka.
Catol Teixeira ist Tänzer*in und Choreograf*in, lebt und arbeitet zwischen Rio de Janeiro und Genf. Geboren in Porto Alegre (Brasilien) und seit der Jugend in Rio ansässig, erhielt Catol eine Ausbildung in Ballett, Zirkus- und zeitgenössischen Tanzformen und entwickelte eine Praxis, in der Komposition zu einer Form der Übersetzung wird. Catol hat choreografische und performative Praktiken entwickelt, die den Körper der Werke prägen und an Veranstaltungsorten und Festivals wie dem Pavillon ADC (Genf), La Ménagerie de Verre (Paris) und dem ImPulsTanz Festival (Wien) präsentiert wurden.
Einsatz von Stobo-Licht.
| Provider | |
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| Contact address |
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Limmatstrasse 270 8031 Zürich 044 277 20 50 info@migrosmuseum.ch 044 277 6286 |
| Event Homepage | https://migrosmuseum.ch |
| Arrival |
Zürich, Dammweg: Tram 4 / Tram 13 / Tram 17
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| Price |
Kostenlos
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Event dates
- čtvrtek 21. května 2026
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