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Einleitung

Von der historischen Bundeshauptstadt durch das Wangental mit viel Industrie und Gewerbe. Danach direkt an die Sense und dem Fluss entlang nach Laupen mit seinem prachtvollen Schloss. Vorbei an Äckern und Waldabschnitten über das Plateau Biberen Richtung Kerzers.

Umleitung / Sperrung

Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier

Beschreibung

Mit insgesamt sechs Kilometern Laubengang besitzt die Bundeshauptstadt Bern eine der längsten gedeckten Einkaufspromenaden Europas. Unter den Vordächern aus Sandstein schätzt man im Sommer den kühlenden Schatten; plötzlichem Platzregen zeigt man die «trockene Schulter». Diesen Luxus bietet die Veloetappe von Bern nach Aarberg freilich nicht. Via Effingerstrasse gelangt man hinaus aus der Stadt, bis zum Europaplatz begleiten einen der Stadtverkehr und Tramlinien.

Am Europaplatz steht das Haus der Religionen. Vertreterinnen und Vertreter von acht Religionsgemeinschaften – Alevitentum, Bahaitum, Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Judentum, Islam und Sikhismus – praktizieren hier das Zusammenleben und den Dialog mit der Öffentlichkeit, bislang etwas absolut Einzigartiges. Durchs Wangental fahrend gelangt man bei Thörishaus an die Sense. Eingetaucht ist man zuvor in eine Welt von Eisenbahn, Autobahn, Industrie und Klatschmohn, der sich im Wind wiegt. Die Sense entsteht im Gantrischgebiet aus zwei Quellflüssen, der Warmen und der Kalten Sense. Auf ihrem Weg ins Mündungsgebiet durchquert sie einzigartige Schluchten in einer oftmals canyonartigen Landschaft. Zum Velofahren ist er wunderbar, der Abschnitt durchs Auengebiet. Immer geht es der Sense entlang, die wenig später in die Saane fliesst.

Wunderbar präsentiert sich das altertümliche Städtchen Laupen. Die Burg aus dem 12. Jahrhundert ist bereits von weit her sichtbar. An die Vergangenheit erinnern auch Kriechenwil, Gammen oder die freiburgische Enklave Wallenbuch. Und auf dem Jerisberghof gibt es ein über 300-jähriges Museum, das direkt an der Etappe liegt. Das Bauernmuseum Althuus mit seinem Schindeldach ist ein wahres Prachtexemplar. Die Hektik der Neuzeit hat diese Gegend noch nicht vollends eingeholt, so scheint es zumindest. In der Ferne locken die Juraberge mit ihrem 1606 Meter hohen Aushängeschild, dem Chasseral. Die höchste Erhebung im Berner Jura ist immer wieder eine Augenweide.

Ein mögliches Pausenhighlight folgt auf dem 531 Meter hohen Pass in Mösli. Die Aussicht hinab aufs Grosse Moos ist herrlich und ebenso lässt es sich hier picknicken. Golaten schliesslich begrüsst einen mit einem bunten Blumenstrauss. Auch Salatköpfe scheinen hier gut zu gedeihen. Kein Wunder, handelt es sich beim Grossen Moos doch um die sogenannte «Gemüsekammer der Schweiz», in der rund ein Viertel der nationalen Produktion geerntet wird.

Das letzte Stück folgt nochmals direkt der Aare bis nach Aarberg, wo die Velotour endet. Ein Besuch im historischen Stadtkern lohnt sich. Pittoreske Fassaden und gemütliche Restaurants bezaubern rund um den gepflegten Stadtplatz.

Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein

Technische Angaben

Inhalte Technische Angaben anzeigen
Startort
Bern
Zielort
Aarberg
Aufstieg
420 m
Abstieg
500 m
Distanz
43 km
Distanz auf Asphalt
35 km
Distanz auf Naturbelag
8 km
Konditionelle Anforderungen
Mittelschwer

Route

Gürbe–Sense

Thun (Amsoldingen) - Aarberg
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Karte

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Fakten

Routennummer

Etappe: 2/2

Distanz

43 km

Aufstieg

420 m

Reiseinformationen: Bern