Klettgau-Rhein-Weg
Übersicht
Einleitung
Die Route führt weiter über bewaldete Kuppen, durch Täler, Felder und sehenswerte Dörfer wie Merishausen, Büttenhardt und Lohn, vorbei am Schloss Herblingen in die schöne Altstadt von Schaffhausen.
Beschreibung
Die zweite Etappe des Klettgau-Rhein-Weges beginnt beim Randenhaus auf einem Hochplateau im Regionalen Naturpark Schaffhausen. Der Siblinger Aussichtsturm mit Blick bis zu den Alpen liegt 15 Minuten weiter südlich. Ein Abstecher lohnt sich. Es gibt übrigens nicht nur einen, sondern vier Randen: den Siblinger und den Beringer Randen, den Schleitheimer Schlossranden und den Hagen bei Merishausen. Auf allen steht ein Aussichtsturm. Auf der rund siebenstündigen Wanderung kommt man allerdings an keinem vorbei.
Im Regenschatten des Schwarzwaldes gelegen, gehört der Randen zu den trockensten Gebieten der Schweiz. An den südexponierten Hängen konnten sich deshalb artenreiche Magerwiesen und lichte Wälder etablieren. Für seltene Orchideenarten oder die stark gefährdete Heidelerche ist der Regionale Naturpark Schaffhausen ebenso bekannt. Abwechslungsreich ist auch die Wanderung über bewaldete Kuppen, offene Felder und Ackerflächen. Je nach Jahreszeit ist der Wegrand übersät von sattgrünem, duftendem Bärlauch.
Nach etwas mehr als zwei Stunden folgt Merishausen. Die Gemeinde ist bekannt für ihre erstaunliche Artenvielfalt und die teils seltene Flora und Fauna. Von fast 3000 Arten wildlebender Blüten- und Farnpflanzen kommen in Merishausen 939 vor. Es folgt ein leichter Aufstieg nach Büttenhardt. Im Hintergrund überragen drei Windräder die Waldkuppe. Diese stehen allerdings nicht auf schweizerischem, sondern ausländischem Boden.
Die Gemeinde Lohn erreicht man nach weiteren zwei Stunden. Eine Bäckerei mit Kaffee bietet sich für eine Pause an. Vorbei am Kalksteinbruch Löör mit kleinem Wasserfall und einem Gewässer, das dem stark gefährdeten Glögglifrosch (Geburtshelferkröte) ein perfektes zu Hause bietet, folgen Churz- und Langloch. Mittlerweile wandert man durch das wunderschöne Herblingertal, ein von Sümpfen durchsetztes, renaturalisiertes Flachmoor. Viele hier ansässige Moor- und Riedgebiete wurden ins Bundesinventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung aufgenommen.
Danach folgt die letzte Wanderstunde durch das Siedlungsgebiet von Schaffhausen. Am Bahnhof, an der Grenze zur mittelalterlichen Altstadt, endet die lange Etappe. Gewusst? Wegen des unpassierbaren Rheinfalls entstand in Schaffhausen einst ein Umlade- und Stapelplatz für den Warenverkehr. So verdankt die Stadt ihre Entstehung unter anderem den Stromschnellen des Rheins.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Siblinger Randenhaus
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|---|---|
| Zielort |
Schaffhausen
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| Richtung |
Einweg
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| Aufstieg |
540 m
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| Abstieg |
950 m
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| Distanz |
27 km
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| Dauer |
7 h
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| Dauer umgekehrte Richtung |
7 h 30 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
Ganzes Jahr
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Fakten
Routennummer
