Schneeschuhtour vor den Bündner Dolomiten
Einleitung
Die wunderbare Sicht auf die imposanten Kalkwände des Rätikons ist der lange andauernde Glücksmoment bei dieser Schneeschuhtour. Diese führt vom Berghaus Mottis über den Stelserberg nach St. Antönien. Die Tour ist markiert und in ca. 4 Stunden zu absolvieren.
Beschreibung
Der Startpunkt, das Berghaus Mottis, ist bequem per Postauto ab Bahnhof Schiers erreichbar. Sofern die Verhältnisse es zulassen, ist auch eine Anfahrt per PW möglich. Wer gleich zu Beginn auf eine Stärkung angewiesen ist, geniesst hier bereits einen der selbstgebackenen Nussgipfel. Und wer sich entscheidet, von einem beliebigen Punkt auf der Strecke den gleichen Rückweg anzutreten, hat die Möglichkeit auch nachmittags von der Sonnenterrasse samt Verpflegung zu profitieren.
Die ersten zwei Kilometer entlang den pinken Markierungen verlaufen eher gemächlich. Erst nach dem Blick auf den zugeschneiten Stelsersee wird die Spur leicht steiler. Mit steigender Höhe öffnet sich das Panorama, bis auf dem Sattel der gesamte Rätikon mit seinen markanten Spitzen sichtbar wird. Der höchste Punkt der Tour, der Gafäll, mit seinen 2042 m ü. M., ist nach total 4 Kilometern erreicht. Die Gipfel von Vilan, Sassauna und Schesplana liegen fast 2000m über der Talsohle und ziehen die Blicke magisch an. Auf der gegenüberliegenden Seite reicht die Sicht bis zu den Bergen des Gotthard-Massivs in 100 Kilometer Entfernung. Weitaus näher gelegen ist St. Antönien – das Ziel dieser Tour. Der Abstieg führt erst über weite Schneefelder, danach durch bewaldete Abschnitte und schliesslich via Berggasthaus Michelshof ins Zentrum von St. Antönien. Das Walserdorf selbst ist Ausgangspunkt für zahlreiche weitere fantastische Wintererlebnisse, weit ab touristischer Hochburgen.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein