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Einleitung

Die Via Berna präsentiert einen Querschnitt durch den vielfältigen Kanton Bern. Von den sanften Hügeln am Rand der Freiberge geht es über die höchste Jurafalte. Der Aare entlang zum Thunersee, über mehrere Alpenpässe und auf aussichtsreichen Bergwegen gelangt man in 20 Etappen auf den Sustenpass.

Beschreibung

In den sanften Hügeln am Rande der Freiberge beginnt die Wanderung. Jede folgende Jurahöhe birgt eine Steigerung: Gewandert wird durch den grössten Windpark der Schweiz und durch die imposante Schlucht der Combe Grède auf den Chasseral. Über sanftere Juraketten und durch die romantische Taubenlochschlucht wird das urbane Biel erreicht. Als Etappenorte lernt man kleine Juradörfer kennen wie Belleley, Nods oder Magglingen. Auch die ehemaligen Uhren-Städtchen St.Imier und Tramelan liegen am Weg.

Im nächsten Teil folgt der Weg bis auf kleine Abweichungen dem Aarelauf zum Thunersee. Vor der Ankunft im idyllischen Städtchen Aarberg windet er sich durch die Naturlandschaft der Alten Aare. Bis zum Wohlensee und weiter nach Bern trifft man auf liebliche Uferlandschaften und wertvolle Schutzgebiete, aber auch auf imposante Anlagen zur Energiegewinnung. Zwischen Bern und Thun können dann die unterschiedlichen Stadien der Renaturierungen der Auenlandschaft erlebt werden. Ein verbreiterter Flusslauf mit Nebenarmen und Kiesbänken wechselt sich ab mit dem ursprünglichen, gerade gelegten Flussbett. Zwischen Thun und Faulensee folgt der Weg oft direkt dem Seeufer oder verläuft auf den Hügeln der ehemaligen Seitenmoränen des Aaregletschers. Neben Naturschönheiten bieten die Städte Bern, Thun sowie das malerische Spiez auch kulturelle Höhepunkte. In Aeschi verlässt die Route die lieblichen Seen- und Flusslandschaften, die zahlreichen Gipfel der Berner Alpen rücken näher und der erste Pass wird überquert.

Es gilt nun weitere Pässe zu erklimmen, wieder in die Täler abzusteigen, Höhenwegen zu folgen, um am Schluss über den alten Saumweg auf dem Sustenpass anzukommen. Etappenorte sind abgelegene Bergdörfer wie Saxeten, Isenfluh oder Gadmen, sowie Zeugen aus der touristischen Hochblüte, darunter das Berghaus auf der Schynige Platte oder die historischen Hotels in Rosenlaui und auf der Engstlenalp. Tiefblicke auf den Thuner- und Brienzersee sowie prächtige Aussichten auf Eiger, Mönch, Jungfrau, das Schreckhorn und weitere Alpengipfel erfreuen unterwegs. Dreimal muss in tiefe, von eiszeitlichen Gletschern geschaffene U-Täler abgestiegen werden. Anstrengende Aufstiege bringen einen dann wieder auf aussichtsreiche Höhen. Auf dem alten Saumweg erreicht man schliesslich von Gadmen durch eine einzigartige Naturlandschaft hochsteigend den Sustenpass an der Grenze zum Kanton Uri. Nach den 20 zurückgelegten Etappen durch den Kanton Bern ist man um einige Erfahrungen reicher und hat einen wichtigen Teil der reichhaltigen Natur- und Kulturlandschaft des Kantons erlebt.

Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein

Technische Angaben

Inhalte Technische Angaben anzeigen
Startort
Bellelay
Zielort
Sustenpass
Aufstieg
13700 m
Abstieg
12400 m
Distanz
305 km
Technische Anforderungen
Mittelschwer
Konditionelle Anforderungen
Schwierig
Signalisierung
Signalisation in beide Richtungen

Alle Etappen

Karte

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Fakten

Routennummer

Nr. 38
Etappen: 20

Distanz

305 km

Aufstieg

13700 m