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Übersicht
Einleitung
Das Benediktinerkloster Fischingen steht vor dem südlichen Abschluss des Murgtales. Mit seiner eindrücklichen Wallfahrtskapelle war Fischingen Pilgerort der heiligen Idda. Nach Hub, beim Weiler Tänler, öffnet sich der Blick auf den Zürichsee.
Beschreibung
Fischingen liegt im sogenannten «Tannzapfenland» und ist südlichste Gemeinde im Thurgau. Bekannt ist der Ort für das prächtige, barocke Kloster, wo seit 1977 eine Benediktinergemeinschaft lebt. Täglich erklingt das Chorgebet der Mönche, welches auch besucht werden kann. Gewandert wird von hier nur leicht bergwärts durch das Murgtal und weiter nach Au. Dann wird der Pfad steiler und geht über in eine längere Treppenpassage. Nach Kaltenbrunnen der Weide entlang passiert man den Markstein von 1640, Grenzpunkt zwischen den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Zürich.
Über den Osthang des Chlihörnlis wird der fantastische Aussichtspunkt Hörnli erreicht. Auf 1133 Meter über Meer öffnet sich ein traumhaftes 360-Grad-Panorama über das Tösstal, den Säntis und natürlich zur südlich gelegenen Alpenkette. Es ein idealer Ort für eine ausgiebige Rast, immerhin ist man bis hier schon mehr als zwei Stunden unterwegs.
Der Abstieg bis nach Steg im Tösstal dauert dann etwas länger als eine Stunde. Die 450 Tiefenmeter wechseln ab zwischen Schotterstrasse und Pfad. Wie es der Name erahnen lässt, fliesst die Töss durch das kleine Dorf, das zur Gemeinde Fischenthal gehört. Der Fluss, dem nur kurz gefolgt wird, entspringt nicht weit von hier in der Gegend von Tössstock und Schwarzenberg. Vorbei am Mündungsgebiet des Fuchslochbaches folgt man ab Schmittenbach dem Mühlebach und den Bahngeleisen bis Gibswil. Dann steigt der Weg vom Tal in Richtung Büel und weiter bis Blattenbach. Mit schöner Aussicht über den Zürichsee lohnt sich jetzt eine Pause.
Vorbei am Weiler Töbeli überquert man bei Pilgersteg die Jona, die bei Rapperswil in den oberen Zürichsee fliesst. Gemütlich wandert es sich bis Moosriet. Hier gab es bis Ende 2019 grosse Neophytenbestände. Um diese zu limitieren, wurden sie teils abgeschürft und vernässt. Kurz darauf überquert man die Jona zweimal und steht am Eingang von Rapperswil-Jona, die 2007 fusioniert haben. Es ist nach der Hauptstadt die zweitgrösste Stadt im Kanton St. Gallen. Dank Uferpromenade und schöner Altstadt ist es ein beliebtes Ausflugsziel. Die letzte Wanderstunde führt durchs Zentrum, vorbei am Schloss Rapperswil und an den Zürichsee.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Fischingen
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|---|---|
| Zielort |
Rapperswil (SG)
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| Richtung |
Einweg
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| Aufstieg |
950 m
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| Abstieg |
1150 m
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| Distanz |
30 km
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| Dauer |
8 h 20 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
8 h 35 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
April - November
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Fakten
Routennummer
