Arbeit, Moral, Kontrolle. Zur Geschichte der Sexarbeit
Overview
Intro
Was bedeutet Sexarbeit und wie wird sie gesellschaftlich eingeordnet? Welche Vorstellungen von Moral, Arbeit und Geschlecht prägen den Umgang mit ihr bis heute?
Was bedeutet Sexarbeit und wie wird sie gesellschaftlich eingeordnet? Welche Vorstellungen von Moral, Arbeit und Geschlecht prägen den Umgang mit ihr bis heute? Und wie haben sich rechtliche, soziale und kulturelle Perspektiven im Laufe der Zeit verändert?
Seit dem 19. Jahrhundert wurde Sexarbeit zunehmend reguliert, kontrolliert und moralisch bewertet: durch Medizin, Polizei, Kirche oder Frauenbewegungen. Bis heute stehen sich unterschiedliche Positionen gegenüber: Während die einen Sexarbeit als Ausdruck struktureller Gewalt und patriarchaler Verhältnisse verstehen, betonen andere die Selbstbestimmung von Sexarbeitenden und fordern deren Anerkennung als Erwerbsarbeit mit entsprechenden Rechten. Diese Kontroverse haben nicht nur die Lebensrealitäten von Sexarbeitenden geprägt, sondern auch die gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexarbeit selbst.
Die Historikerin Sarah Baumann und die Theologin Nathalie Eleyth gehen gemeinsam der Frage nach, wie sich der Blick auf Sexarbeit gewandelt hat, welche Narrative bis heute fortwirken und was dies für die Gegenwart bedeutet.
Moderation: Christina Caprez, Soziologin, Historikerin und Journalistin
| Provider | |
|---|---|
| Contact address |
Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2 8001 Zürich +41 44 218 65 11 info@nationalmuseum.ch +41 44 218 65 09 |
| Event Homepage | https://www.landesmuseum.ch |
| Price |
20 CHF
|
Event dates
- 09 February 2027
Discover the surroundings
Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2
8001
Zürich
Switzerland
Phone
+41 (0)44 218 65 11
Fax +41 (0)44 218 65 09
info@nationalmuseum.ch
landesmuseum.ch
