Sardona-Welterbe-Weg
Übersicht
Einleitung
Von der modernen Spitzmeilenhütte mit herrlicher Sicht auf die Churfirsten/Alvier-Gruppe durch die farbenfrohe Triaslandschaft der Hochebene von Fans. Faszinierend ist der Blick über das Chammseeli auf die Triasabfolge am Schnüerligrat.
Beschreibung
Von der Spitzmeilenhütte geniesst man eine fantastische Aussicht auf die Churfirsten und die Alvier-Gruppe. Die moderne Hütte wurde mit dem aufkommenden Skisport 1903 neben eine Quelle gebaut. Sie liegt auf einer Höhe von 2'087 Metern am steil abfallenden Hang des Fetschenchöpf.
Auf einem Trampelpfad geht es am Nordhang rasch bergwärts bis auf eine Höhe von 2‘204 Metern. Auf den weiten alpinen Matten begegnen vereinzelt Schneetälchen, Bäche und Felsbrocken. Hier befindet man sich fernab von jeglicher Zivilisation. Beeindruckend ist der Rundblick unterhalb des dominanten Spitzmeilen-Gipfel über die Grate, die im weiteren Verlauf der Wanderung überquert werden. Auch der Gipsgrat mit seinen verschiedenfarbigen Gesteinsschichten ist von hier aus gut zu sehen.
Auf der Hochebene Schaffans führt der Weg über gelbweisses Dolomit-Gestein. Es ist in der Zeit vor 250 bis 300 Millionen Jahren auf Meereshöhe entstanden. Durch den Regen wird es allmählich aufgelöst und zurück ins Meer getragen. Von diesem Prozess zeugen faszinierende rinnenförmige Gebilde und Vertiefungen im Gelände.
Auf dem Oxni-Gipfel ist der höchste Punkt der Route über dem Chammseeli erreicht. Auf einer Höhe von knapp 2‘400 Metern ist die Rundsicht unvergleichlich. Man blickt auf das Weisstannental, den Piz Sardona, die Spitzmeilen, die Churfirsten, die Alvier-Gruppe und bis zum Säntis.
Nun folgt eine Gratwanderung über hochalpine Matten mit teilweise steil abfallenden Hängen zu beiden Seiten. Mit einer Sicht ins Prättigau und auf kleine Bergseen geht es über die Fulegg, vorbei am Guli und bis zum Madchopf stetig auf und ab.
Auf dem Madfurggl ist die Glarner Hauptüberschiebung gut erkennbar. Die deutlich sichtbare horizontale Linie im Berg trennt die bis zu 300 Millionen Jahre alten Verrucano-Gesteine, von den 200 Millionen Jahre jüngeren Flyschgesteinen oder Kalken, auf denen sie liegen.
Nun werden auf einem steilen und langen Abstieg über 1‘100 Höhenmeter überwunden. Zunächst verläuft der Weg etwas oberhalb vom Logsbach talwärts. Nach der Durchquerung des Tüfwalds, geht es dann nach Osten zur Umrundung des Ringgensteins. Die halbkreisförmige, bis zu achtzig Meter hohe Felswand leuchtet eindrücklich am bewaldeten Hang. In weiten Serpentinen und bald auf einer Schotterstrasse führt der Weg über die Seez und in die kleine Ortschaft Weisstannen.
Bereits im 14. Jahrhundert haben sich hier Walser niedergelassen. Noch heute zeugt die Museumslandschaft mit der alten Post, der Dorfsäge, der Sennerei und dem Flössen am Bach von der früheren Lebenswelt im Weisstannental.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Spitzmeilenhütte
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|---|---|
| Zielort |
Weisstannen
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
2000 m ü.M.
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| Aufstieg |
660 m
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| Abstieg |
1750 m
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| Distanz |
16 km
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| Dauer |
5 h 35 min
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
Juni - Oktober
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| Thema |
Mit Panoramaaussicht, Auf eine Alp
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-73/eta... |
Fakten
Routennummer
