Sentiero Alpino Calanca
Übersicht
Einleitung
Via den Buffalorapass zum Nomnom-Südgrat (gut gesicherte Treppe), über die Alpweiden von Aion zur Aurigliaschlucht (gesicherte Leiter). Über Steinblöcke zur Alp di Fora (Selbstversorgerhütte mit Getränkeverkauf) danach steiler Abstieg nach Santa Maria.
Beschreibung
Nach einem Aufstieg im Lärchenwald und über Blockgestein erreicht man den Buffalorapass auf 2261 Meter. Eine der wenigen Abstiegsmöglichkeiten führt von hier über die Alp de Bec nach Soazza im Misox. Ein Pfad durch die Bergflanke verbindet den Pass mit dem Westgrat Fil de Nomnom. Der mit Stahlseilen gesicherte Übergang bietet Ausblicke in die Tiefe und in drei Himmelsrichtungen. Ein steiles, teils rutschiges Wegstück mit Drahtseilen führt zwischen Felsbändern hinab, eine Metalltreppe hilft durch das Couloir.
Einfacher ist dann der Pfad durch die Geländemulden und Weiten der Alp d’Aion, überragt vom mächtigen Piz de Groven. Immer wieder gibt es unterwegs einladende Rastplätze mit Wasser. Bei der verfallenen Alphütte Aion kann zur Alp weiter unten abgestiegen werden, deren rote Hüttendächer weitherum sichtbar sind. Es folgen Cauco und südlich der Aion-Arena der Felskopf der Motta del Perdül. Beim vorgelagerten Aussichtspunkt warten lohnende Ausblicke: Am Gegenhang erstreckt sich das reizvolle Dörfchen Landarenca, das nur zu Fuss oder mit einer Seilbahn erreichbar ist.
Der Weg führt durch Lärchen- und Tannenwald aufwärts, später steiler durch Erlengestrüpp und Steinblöcke zur Metallleiter in die Aurigliaschlucht. Diese ist ausgesetzt, man muss rückwärts ins geröllige Bachbett hinabsteigen. Über den Bach und im Frühsommer über das Schneefeld ist Vorsicht geboten. Auf einen leichten Aufstieg aus dem Graben folgt ein etwas anspruchsvollerer Abstieg durch ein meist nasses, aber mit Ketten gesichertes Couloir.
Bald gelangt man zu den Felstürmen des Mottone. Im Süden: der Übergang vor dem Piz di Renten, über den es endgültig ins Tal geht. Mächtige Lawinenverbauungen an den Steilhängen des Piz della Molera schützen das tiefergelegene Dörfchen Braggio. Knapp oberhalb der Waldgrenze verläuft der Weg durch die Schutzbauten. Wer keine Lust auf den langen Abstieg nach Sta. Maria hat, kann auch von Cort di Setel oder Alp di Fora nach Braggio absteigen und die Seilbahn ins Tal nach Arvigo nehmen.
Durch Weide- und Waldgebiet folgt auf einer Lichtung die Alp di Fora. Ein müheloser Aufstieg im Bergwald mit Heidelbeeren endet bei der Wiese bei Pian di Renten, wo der lange Abstieg über tausend Höhenmeter beginnt. Zuerst geht’s auf einem Zickzackpfad durch einen Urwald aus umgestürzten Bäumen und moosbewachsenen Felsblöcken. Der Bergwald säumt die Route bis Sta. Maria. Sie verläuft ab den Hütten bei Nadi (1383 Meter) bequem auf dem Strässchen.
Endlich geschafft! Das denken wohl die meisten, sobald sie Kirche und Wehrturm von Sta. Maria sehen. Stolz darf man auf die drei Wandertage zurückblicken. Immerhin waren es über 20 Stunden in teils sehr anspruchsvollem Gelände. Im Albergo Bellavista neben der Pfarrkirche kann eingekehrt werden. Eine Besichtigung des Wehrturms und der Renaissance-Kassettendecke in der Kirche lohnt sich. Mit dem Postauto gelangt man über Grono nach Bellinzona oder San Bernardino.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Capanna Buffalora
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|---|---|
| Zielort |
Santa Maria im Calancatal
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| Richtung |
Einweg
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| Aufstieg |
1000 m
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| Abstieg |
2100 m
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| Distanz |
16 km
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| Dauer |
7 h 30 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
7 h 45 min
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-712/et... |
| Details | Tourenbeschreibung |
Fakten
Routennummer
