Luzerner Hinterland–Rigi
Übersicht
Einleitung
Schweisstreibender Aufstieg, herrliche Aussicht auf Vierwaldstättersee und Rigi. Küssnacht war Hafenstadt der alten Gotthardroute. Eine kurvige Seepanoramastrecke führt ins klimaverwöhnte Gersau mit Palmen und Kastanienbäumen, und weiter nach Brunnen.
Beschreibung
«Vo Luzern gäge Wäggis zue», geht es im Volkslied von Johann Lüthi. Das sogenannte Rigilied von 1832 besingt eine Reise von Luzern über Weggis nach Rigi-Kaltbad. Per Velo geht es auch «gäge Weggis zue», zuerst aber am Verkehrshaus vorbei und durch den Meggerwald. Dieser entpuppt sich als wahres Kleinod. Verstreut über die Gemeinden Meggen, Adligen- und Udligenswil sowie Küssnacht gibt es insgesamt 29 Naturschutzgebiete mit wasserundurchlässigen Geländesenken.
Wo es steil hinauf geht, geht es meist auch wieder hinab, diesmal nach Küssnacht am Rigi. Am Vierwaldstättersee wird flaniert. Omnipräsent ist dabei die Rigi, auch Königin der Berge genannt. Sie ist aber auch eine Königin der Bergbahnen: Hier bringt einen nämlich die älteste Bergbahn Europas in knapp einer Stunde von Arth-Goldau nach Rigi-Kulm. Im Jahr 2021 feierte die Zahnradbahn ihr 150-jähriges Jubiläum. Noch älter ist die barocke Küssnachter Pfarrkirche St. Peter und Paul. Im 18. Jahrhundert wurde sie stilgerecht restauriert.
Durch ländliches Gebiet geht es nun endgültig «gäge Wäggis zue», oft mit herrlicher Sicht auf See und Berge. In Weggis führt eine Luftseilbahn nach Rigi-Kaltbad. Bemerkenswert hier: die vielen Palmen, Kastanienbäume und Orchideen, die dem Ort mediterranes Flair verleihen. Er liegt in einer Ausbuchtung des Sees, im sogenannten Weggiserbecken. Hier herrscht ein ausgesprochen mildes Klima – Viva la Riviera!
Mild und beschwingt radelt es sich dem See entlang. Das wissen auch die PS-stärkeren Verkehrsteilnehmenden, weshalb es hier ziemlich laut werden kann. Da wirken die Taucher gemütlicher - und lustiger: In schwarzen Neoprenanzügen watscheln sie über die Hauptstrasse, dem tiefblauen Wasser entgegen. In Vitznau legen Schiffe an, in Gersau legt eine Autofähre ab in Richtung Beckenried auf der gegenüberliegenden Seeseite.
Vorbei an mächtigen Felsen und ebensolchen Villen folgt die Panoramastrecke dem glitzernden Vierwaldstättersee. Ist schliesslich die Muota überquert, ist man in der "Belle Époque" angekommen. In dieser Zeit war der Kurort Brunnen weltbekannt. Im Blick hier: der östlichste Arm des Urnersees sowie Bürgenstock und Gotthardmassiv – und oft auch ein Tohuwabohu von Ausflüglern, Cabrios, Töffs, Schiffen, Velos und Wandernden. Brunnen liegt mitten in Wilhelm Tells Heimat und ist nach Luzern der zweitwichtigste Touristenort am vielarmigen Vierwaldstättersee.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Luzern
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|---|---|
| Zielort |
Brunnen
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| Aufstieg |
520 m
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| Abstieg |
520 m
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| Distanz |
40 km
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| Distanz auf Asphalt |
38 km
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| Distanz auf Naturbelag |
2 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Thema |
Entlang dem Wasser
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Fakten
Routennummer
