Prättigauer Höhenweg
Übersicht
Einleitung
Vom "Garten Graubündens" bei Malans steigt die Route steil die bewaldeten Hänge des Vilan hinauf. Oberhalb der Baumgrenze am steilen Südhang erstreckt sich der Blick weit über die herrliche Prättigau. Wunderschöne Wälder, in den Fels gehauene Pfade, seltene Alpenflora und kahle Felsen bereichern den Aufstieg zur Schesaplana-Hütte.
Beschreibung
Landquart liegt am Eingang zum Kanton von Graubünden und verbindet das Rheintal mit dem Prättigau. Der Verkehrsknotenpunkt und das Industriezentrum liegen in einem flachen Tal, das von dominanten Bergketten umgeben ist.
Gleich zu Beginn der Wanderung überqueren Sie die kanalisierte Landquart, die hier in den Rhein mündet. Der Fluss entspringt in der Silvretta-Region und fliesst durch das gesamte Prättigau. Schnurgerade Wege führen über Weiden nach Malans. Dieses Gebiet wird auch als "Garten von Graubünden" bezeichnet. Die Mischung aus Weinbergen, Obstgärten und eingezäunten Wohngärten schafft eine einzigartige ländliche Idylle.
Hinter dem kleinen Dorf führt der Weg auf einer abwechslungsreichen Route weiter und überwindet schnell etwa 600 Höhenmeter. Ein in den Fels gehauener Pfad führt zum Fadärastein-Aussichtspunkt. Der Blick reicht über das flache Tal bis nach Chur und Sargans. Leicht absteigend auf dem Hochplateau führt die Wanderung durch den Schilfwald bis zum Dorf Seewis.
Seewis ist bekannt für die zahlreichen Narzissen, die im milden Klima an den wettergeschützten Südhängen des Vilan gedeihen. Der Weg führt nun entlang der Strasse bergauf in die Bergwälder. Der Taschinas-Bach, der durch die Schlucht fliesst, ist kaum zu hören. Vorbei an einigen sonnenverwöhnten Hütten führt der Weg über den Canällabach. Massive Stahlträger verstärken den Weg an einigen Stellen, und es wurde eine Schrägseilbrücke errichtet. Im Feuchtgebiet Cani sorgt ein Holzsteg dafür, dass Ihre Schuhe trocken bleiben.
Auf dem Weg zur Quelle des Canibachs erreicht man die Alp Stürfis, die vom 14. bis 17. Jahrhundert ganzjährig von Walsern bewohnt war. Wenn Sie zum Keritobel aufsteigen, lassen Sie die Baumgrenze hinter sich. Auf den schönen Wiesen blüht eine seltene Alpenflora, und vom Hornspitz laufen felsengefüllte Rinnen hinunter.
Als nächstes steht eine angenehme Wanderung entlang des steilen Südhangs an. Auf dem Höhenweg von Sanalada aus bietet sich ein spektakulärer Weitblick über die Prättigau. Im Sommer werden in diesem Gebiet Herdenschutzhunde eingesetzt. Um sie sicher zu passieren, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und die Schilder mit Verhaltenstipps zu beachten. Nach einem kurzen Abstieg und der Durchquerung des verwunschenen Waldes bei Fräschascalas geht der Panoramaweg in eine Schotterstrasse zur Schesaplanahütte über.
Die Schesaplanahütte liegt in den Almböden unterhalb der imposanten Bastion der Schesaplanasüdflanke auf 1.908 Metern Höhe. Über der Hütte erhebt sich der höchste Berg des Rätikons, die Schesaplana, mit einer Höhe von 2.964 Metern. Auf seinem Gipfel verläuft die Grenze zu Österreich.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Landquart
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|---|---|
| Zielort |
Schesaplanahütte
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| Richtung |
Einweg
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| Aufstieg |
2100 m
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| Abstieg |
700 m
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| Distanz |
28 km
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| Dauer |
9 h 30 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
8 h 10 min
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-72/eta... |
Fakten
Routennummer
