Bodensee-Radweg
Übersicht
Einleitung
Von der Festspielstadt Bregenz durch die ruhige Mündungslandschaft des Rheins mit seinen weiten Riedflächen ans Schweizer Ufer mit den quirligen Seeorten Rorschach, Arbon und Romanshorn, wo sich Wege, Bahn und Häuser den Platz am Schwäbischen Meer streitig machen.
Beschreibung
«Kleiner See» heisst der winzige Lindauer Bodenseeabschnitt, der die Insel mit dem Festland verbindet. Der gesamte Bodensee ist freilich ein ganz grosser: Umrundet man ihn entsprechend der SchweizMobil-Etappen, benötigt man dafür acht Tage. Zu sehen gibt es mehr als genug: zum Beispiel Lochau, das vorbei an Güterbahnhof und Strandbad erreicht wird. Die Gemeinde liegt bereits in Österreich, von der Grenze bekommt man nichts mit. Die Velowege sind grosszügig angelegt und das Militärbad «Mili» lädt zu einer Abkühlung ein. Die älteste Badeanstalt am Bodensee stammt aus dem Jahr 1825 und diente ursprünglich zur Ausbildung von Rekruten.
Kulturinteressierte und andere Geniesser dürften an Bregenz Gefallen finden. In der Fussgängerzone der Landeshauptstadt Vorarlbergs einen Kaffee trinken oder im architektonisch auffälligen Kunsthaus eine internationale Ausstellung besuchen – beides lohnt sich. Hinauf zum Pfänder, dem Bregenzer Hausberg, schwebt eine Panoramagondel, am Wasser wartet die Seebühne auf ihr nächstes Festspiel. Am Mehrerauer Ufer mündet die Bregenzer Ach in den Bodensee. Der hier ansässige gelbe Pirol singt inbrünstig und liebt die Freiheit inmitten von Auwäldern und mächtigen Stieleichen. Auch der Kuckuck lässt von sich hören, zuweilen sieht man ihn sogar. Die Gegend, wo der Rhein in den Bodensee fliesst, ist ein Paradies für Vögel und frühmorgendliche Velofahrende.
Fussacher Durchstich nennt sich der fünf Kilometer lange Kanal, durch den der Alpenrhein in den Bodensee einmündet. Als ein Teil der Rheinregulierung wurde er zwischen 1895 und 1900 angelegt. Das eigentliche Herz des Naturschutzgebietes im Rheindelta bildet der Rohrspitz und folgt nach einer wunderbaren Fahrt entlang der Fussacher Bucht. Auf 2000 Hektar Grünfläche lassen es sich unzählige Tier- und Pflanzenarten gut gehen. Mit etwas Glück lassen sich im Alten Rhein nicht nur Brachvögel, Reiherenten und Höckerschwäne beobachten, sondern auch ein paar mächtige Exoten. Die ersten im Vorarlberg geborenen Wasserbüffel haben im Oktober 2016 das Licht der Welt erblickt. Eine Fahrt durch Mitteleuropas grösstes Süsswasserdelta vom Neuen zum Alten Rhein ist ein einzigartiges Erlebnis.
Der Alte Rhein wird bei Rheineck überquert. Auf Schweizer Boden angelangt lohnt es sich, einen Blick in den einst bedeutenden Hafenort an der ehemaligen Rheinmündung zu werfen. Zahlreiche geschichtsträchtige Bauten zeugen von einer lebhaften Vergangenheit. Auch ein kurzer Abstecher durch den historischen Park zum Schloss Wartegg sollte noch drin liegen, bevor diese eindrückliche Etappe in Rorschach endet.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Lindau
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|---|---|
| Zielort |
Rorschach
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| Aufstieg |
130 m
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| Abstieg |
130 m
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| Distanz |
42 km
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| Distanz auf Asphalt |
39 km
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| Distanz auf Naturbelag |
3 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Thema |
Entlang dem Wasser
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-96/etapp... |
Fakten
Routennummer
