Gürbe–Sense
Übersicht
Einleitung
Über leichte Hügel, vorbei an kleinen Moränenseelein ins «Chabisland». Leicht rollt sich’s zwischen abgezirkelten Feldern. Im Belpmoos warten silbrige Flieger aufs Abheben. Am Boden wird der Aare gefolgt und danach den Gassen durch die UNESCO-Altstadt von Bern.
Beschreibung
Über 1000 Jahre hat sie auf dem Buckel, die Kirche in Amsoldingen. Damit gehört sie zu den zwölf sagenumwobenen «1000-jährigen Kirchen am Thunersee». Interessant: Sie alle sind gegen den Sonnenaufgang ausgerichtet und untereinander mit ihrer Längs- und Querachse verbunden. Wer damals für den Bau der Kirchen zuständig war, ist nicht mehr nachvollziehbar.
Schön und ruhig ist die Fahrt entlang der beiden Gürbetaler Moränenseelein: Amsoldinger- und Uebeschisee. Im Hintergrund erhebt sich das Stockhorn. Am Mülibach in der Nähe des winzigen Dittligseeleins steht die Dittligmühle. Es ist ein lauschiger, liebevoll zurechtgemachter Ort mit Bistro und Schaumühle. Am Gürbeweg 4 führt eine robuste Holzbrücke über die Gürbe. Auch Jakobspilger kommen an ihr vorbei und peilen den Weg nach Wattenwil an. Wo einst im grossen Stil Torf abgebaut wurde, dominieren heute riesige Weisskohlfelder die Kulisse. Es scheint, als wäre die Zeit hier im «Chabisland» stehen geblieben. Auch Kirchenthurnen und Kaufdorf konnten ihren urtümlichen, ländlichen Charakter weitgehend bewahren. In Toffen sieht und spürt man dann aber bereits den näherkommenden Ballungsraum zur Bundeshauptstadt.
Zwischen Gürbe und Belpberg führt die Etappe durch Belp ins Belpmoos und somit zum Flughafen Bern-Belp. Idyllischer kann ein Flughafen kaum liegen. Vom einen Aussichtsturm blickt man in die Auenlandschaft an der Giesse, vom anderen auf die Flugzeuge. Direkt neben dem Flugfeld wächst ein Feld mit Braugerste, die als Malz für regionales Bier dient. Einem weiteren Kontrollturm begegnet man in Wabern. Es handelt sich um denjenigen des Eidgenössischen Instituts für Metrologie (METAS). Schönen alten Häusern begegnet man in den Wohnquartieren. Unten fliesst grün die Aare, vorbei an Gaskessel, Dampfzentrale und Marzili, die zu Bern gehören wie das Mattequartier. Via Klösterlistutz vorbei an Bärengraben und Nydeggkirche – und schon ist man mittendrin in der UNESCO-Altstadt. Viel mehr gibt es nicht zu sagen. Aber: Gesehen haben sollte man sie schon, die hübsche kopfsteingepflasterte Stadt unter den Lauben.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Amsoldingen
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|---|---|
| Zielort |
Bern
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| Aufstieg |
260 m
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| Abstieg |
340 m
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| Distanz |
38 km
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| Distanz auf Asphalt |
34 km
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| Distanz auf Naturbelag |
4 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Leicht
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-74/etapp... |
Fakten
Routennummer
