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Einleitung

Von der Agglomeration Wil fährt es sich herrlich über die bewaldeten Hügel des Tannzapfenlandes. Eindrücklich und riesig ist das Benediktinerkloster in Fischingen; klein sind dann die Weiler im Tössbergland mit seinen Gräben und «Chrächen». Unterwegs nach Rikon begleitet einen die Fernsicht Richtung Alpstein und Churfirsten.

Beschreibung

Vom Bahnhof Wil gehts südwärts durch verkehrsarme Quartiere, gefolgt von einer Fahrt über weite Felder. Das Tal des Altbaches verengt sich langsam und man taucht hinein in die einsame, waldige Hügellandschaft. Nach einem Stück auf breiten Waldwegen folgen Naturstrassen dem waldigen Abhang der Schönauer Halde entlang. Der Blick schweift über die abgelegenen Weiler. Auf und ab dem Hügelkamm entlang lädt dann in Ötwil eine Besenbeiz zeitweise zur Einkehr ein.

Ausgedehnte Obstgärten und Wiesland begleiten einen auf dem weiteren Routenverlauf. Nach dem Weiler Buomberg beginnt die Abfahrt nach Fischingen. Die Gegend rund um die südlichste Gemeinde im Thurgau wird wegen ihrer ausgedehnten Fichtenwälder auch Tannzapfenland genannt. Das enge Tal der Murg vor dem eigentlichen Strassendorf wird beherrscht durch die mächtige Klosteranlage mit barocker Kirche. Gegründet wurde das Benediktinerstift im Jahr 1135. Heute treffen hier zwei Welten aufeinander: Der Verein Kloster Fischingen betreibt ein Seminarhotel mit Restaurant, eine Schreinerwerkstatt und eine Schule. Daneben lebt seit 1977 wieder eine kleine Benediktinergemeinschaft im Kloster, das auch Etappenort des Jakobsweges ist. Sogar eine Klosterbrauerei ist in den Nebengebäuden untergebracht.

Vom Kloster vorbei an alten Wohnbauten und Gasthöfen verlässt die Route das Tal der Murg. Ein sehr steiles Wegstück folgt, rund 200 Höhenmeter sind es bis auf den aussichtsreichen Hügelkamm. Die Strassen und Feldwege sind zum Glück wenig befahren. Unterhalb des Chrinenbüel-Hügels gibt ein einen schönen Rastplatz. Bei klaren Wetterverhältnissen zeigt sich hier ein Panorama von den Glarner bis zu den Zentralschweizer Alpen. Bald quert man die kleine Siedlung Sitzberg und somit auch die Kantonsgrenze nach Zürich.

Weiter dem Hügelzug entlang quert man einige Siedlungen mit hübschen Fachwerkhäusern. Nach der Abfahrt vorbei an Wila im Tösstal ist man wieder auf wenig befahrenen Strassen in der Hügellandschaft unterwegs. Die letzte längere Abfahrt endet in Rikon, dem Etappenziel. Unterwegs weisen auf einer Anhöhe die Gebetsfahnen auf das Tibet-Institut hin, das hier 1968 als erstes buddhistisches Kloster ausserhalb Asiens eröffnet wurde. Rikon ist ein wichtiger Treffpunkt für Exiltibeter in der Schweiz. Im Talboden gehts vorbei an den Fabrikanlagen des Pfannenherstellers Kuhn Rikon, wo der berühmte Dampfkochtopf erfunden wurde. Im Ort selber gibt es kein Hotel. Wer in historischen Gemäuern übernachten möchte, fährt weiter bis zum Gyrenbad.

Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein

Technische Angaben

Inhalte Technische Angaben anzeigen
Startort
Wil
Zielort
Rikon
Aufstieg
1000 m
Abstieg
1050 m
Distanz
43 km
Distanz auf Asphalt
33 km
Distanz auf Naturbelag
10 km
Konditionelle Anforderungen
Schwierig
Mehr Informationen https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-999/etap...

Route

Herzschlaufe Wil

Wil - Fischingen–Rikon–Guntershausen - Wil
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Karte

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Fakten

Routennummer

Etappe: 1/2

Distanz

43 km

Aufstieg

1000 m