Jurasüdfuss-Route
Übersicht
Einleitung
Nach Olten durch die Lagerhausebene Gäu, über kleine Ausläufer des Juras in die Barockstadt Solothurn und durchs fruchtbare Schwemmland der mäandrierenden Aare, der flachen Hasen- und Storchenkammer Witi nach Grenchen.
Beschreibung
Was haben Franz Hohler, Alex Capus und Pedro Lenz gemeinsam? Sie alle gehören zur goldenen Schriftstellergeneration Oltens. In der Eisenbahnerstadt lässt es sich gut leben und schreiben, wie es scheint. Ob's am Nebel liegt oder an der hübschen Altstadt mit gedeckter Holzbrücke? Die Stadt verlässt man über den Fluss Dünnern in Richtung Wangen b. Olten. Bald schon kann das monotone Geräusch der Autobahn A1 nicht mehr ignoriert werden. Trotzdem fährt es sich überraschend gemütlich durchs flache, fruchtbare Ackerland.
Gemütlich scheint es auch der Wanderfalke zu nehmen. Nur ungern verlässt er seinen holzigen Hochsitz und lässt sich von den Velos vertreiben. Erstaunlich, denn bei dem Vogel handelt es sich um das schnellste Tier der Welt. Im Sturzflug soll er über 300 Stundenkilometer erreichen.
Stets im Blickfeld ist die Jurakette. Oberhalb von Oberbipp erkennbar: das Schloss Bipp aus dem 13. Jahrhundert, heute in Privatbesitz. Von seiner romantischen Seite präsentiert sich das Städtchen Wiedlisbach. Dessen Wahrzeichen ist der stattliche Wehrturm, der vom 16. bis ins 19. Jahrhundert als Kornspeicher diente.
Kurz nach Hubersdorf wird erstmals (und auch letztmals) die 500 Höhenmetergrenze geknackt. Es handelt sich um einen nicht wirklich ernstzunehmenden Anstieg. Was folgt ist eine kurze Abfahrt durch Riedholz zum Schloss Waldegg. Das barocke Bijou mit Blick auf das Mittelland wurde 1682 erbaut. Fast ohne es zu bemerken, überquert man nun den Verenabach, welcher die mystische Verenaschlucht mit ihrem Wässerchen speist. Die Einsiedelei in der Schlucht bei St. Niklaus ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Solothurn.
Es ist ein Genuss, durch die schönste Barockstadt der Schweiz zu radeln. Vorbei an flanierenden Menschen und gemütlichen Cafés geht es der Uhrenstadt Grenchen entgegen. Ebenso schön: die Fahrt durch die Schweizer Hasenkammer. Die Witi ist eine rund 15 Quadratkilometer grosse Landwirtschafts- und Schutzzone in der Ebene zwischen Solothurn und Grenchen. Wer tatsächlich einen wilden Hasen erblicken will, braucht ein wenig Glück und Geduld. Deutlich einfacher lassen sich Fischreiher und Störche beobachten. Direkt an der Aare befindet die Storchensiedlung Altreu, mit dem Ziel, den Weissstorch in der Schweiz wieder anzusiedeln. Klappernd und brütend lassen sich die «Frühlingsboten» der Storchenkolonie auf vielen Hausdächern beobachten. Die Uhrenstadt Grenchen ist jetzt nur noch einen Flügelschlag entfernt.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Olten
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|---|---|
| Zielort |
Grenchen
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| Aufstieg |
360 m
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| Abstieg |
320 m
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| Distanz |
52 km
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| Distanz auf Asphalt |
45 km
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| Distanz auf Naturbelag |
7 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-50/etapp... |
Fakten
Routennummer
