Percorso Blenio–Lucomagno
Übersicht
Einleitung
Bei Biasca prägen Bahnbauten für Alptransit das halbe Delta. Im Sonnental Valle di Blenio steigt die Route durch eine jahrhundertealte Kulturlandschaft, duftende Wiesenblumen und Terassenmäuerchen mit Blick in die Schneeberge.
Beschreibung
Egal, woher die Menschen anreisen, am Bahnhof von Biasca begrüsst sie der Wasserfall Santa Petronilla. Der Fluss Ri della Froda entsteht auf der Alpe di Lago und fliesst durch eine steinige Landschaft ins Tal, die über Jahrtausende vom Wasser geformt wurde. Rund 50 Höhenmeter oberhalb des Dorfkerns thront die Kirche Santi Pietro e Paolo. Eine lange Treppe führt zu ihr hinauf. Ein Abstecher lohnt sich, denn oben wird man mit einer schönen Sicht auf Biasca belohnt und die drei «Ambrosianischen Täler» Blenio, Leventina und Riviera. Die Kirche aus dem 11. Jahrhundert zählt zu den schönsten romanischen Baudenkmälern der Schweiz. Im Inneren befinden sich wertvolle Fresken aus dem 12. bis 17. Jahrhundert.
Ein Begleiter auf der Etappe durchs Bleniotal, wenn auch meist auf etwas Distanz, ist der Brenno. An seinen Hängen räkeln sich Kastanienbäume, einst galten sie als «Armenfrucht». Zwischen der Kirche San Pietro und der Ortschaft Motto wird der Fluss zum zweiten Mal überquert. Einzelne Häuser und kleinere Siedlungen scheinen richtiggehend an den Hängen zu kleben. Auf den Terrassen des sonnenverwöhnten Tals wird Landwirtschaft betrieben. Und natürlich gilt auch im Bleniotal, wie nahezu überall im Tessin: Jedem Weiler seine Kirche. Acquarossa (rotes Wasser) hat seinen Namen wegen der umliegenden Quellen erhalten, welche eine konstante Wassertemperatur von 25 bis 26 Grad aufweisen. Dem Bade- und Trinkwasser sowie dem daraus gewonnenen roten Schlamm (Fango) werden medizinische Heilkräfte zugeschrieben.
Der Anstieg geht langsam, aber sicher in die Beine. Die Landschaft wird dafür immer schöner. Mitunter streift ein herunterhängender Ast einer alten Kastanie den Velohelm. Verkehr ist hier Mangelware. Dieser spielt sich unten im Tal ab, in Dangio oder Olivone. Beide sind im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt. Wahrlich traumhaft sind die Aussichten auf die Gipfel oder Cimas der Tessiner Bergwelt. Einer sieht aus wie der Zuckerhut von Rio, bloss viel grösser. Es handelt sich um die Felspyramide des Sosto, welche das obere Bleniotal überragt. Das sonnige Tal ist auch für seine wilden Orchideen bekannt. In Camperio endet die Etappe. Auch der Brenno taucht hier nochmals auf, er nennt sich jetzt Brenno del Lucomagno.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Biasca
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|---|---|
| Zielort |
Camperio
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| Aufstieg |
1050 m
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| Abstieg |
110 m
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| Distanz |
27 km
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| Distanz auf Asphalt |
27 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-36/etapp... |
Fakten
Routennummer
