Pilger-Route
Übersicht
Einleitung
Von Konstanz, historische Stadt am Bodensee, hinauf auf den Seerücken, in die Ruhe der Bommer Weiher. Vorbei an Rebbergen nach Weinfelden. Sanfte Täler werden zu Bachtobeln, im Tannzapfenland. Benediktinerkloster Fischingen als Schlusspunkt.
Umleitung / Sperrung
Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-41/etappe-1
Beschreibung
Hinter dem Bahnhof der grössten Stadt am Bodensee befindet sich das Restaurant Hafenhalle mit Biergarten. Was für ein Beginn in der historischen Stadt Konstanz, unmittelbar am grossen blauen «Meer». Die Pilgerroute von Kreuzlingen nach Fischingen kann beginnen. An die gelb-blauen Kleber der Route 41 gewöhnt man sich schnell und gerne. Es handelt sich um die schmucke Jakobsmuschel, welche uns auf dem Weg von Deutschland durch den Kanton Thurgau begleitet. Auf dem Schwabenweg fahrend (Jakobsweg von Konstanz nach Einsiedeln) ist der gut 100 Meter höher gelegene Seerücken bald erreicht. Rund um die Bommerweier ist eine Ruhe eingekehrt, wie man sie sich vor kurzem nicht hätte vorstellen können. Über einen Holzsteg gelangt man zu einer Holzhütte. Hier lassen sich Enten, Schwäne und Seerosen beobachten.
Weitläufige Felder prägen die Landschaft. Hochstämmige Apfelbäume weisen den Weg ins Dorf Berg (TG), dessen Berg nicht wirklich als solcher auszumachen ist. Auch den Holunder erkennt man nicht gleich. Spätestens aber beim gelb-grünen Schild mit der Aufschrift «Ricola» ist alles klar. Hier wird Holunder angepflanzt, um den bekannten Hustenbonbons ihren typisch würzigen Geschmack zu verleihen. Zwischen Ober- und Unterhard kurven emsige Bienen durch die Lüfte. Einladend wirkt die Gegend rund um Weinfelden, auf dessen Rathausplatz im Jahr 1831 eine der ersten liberalen Verfassungen Europas entstand. Wenig später wird die Thur überquert. Es kommt zum Zusammentreffen der SchweizMobil-Velorouten 26, 41 und 95.
Wer «Stalldrang» verspürt, besucht in Oberoppikon die gleichnamige Besenbeiz. Klein, aber fein, mit einem interessanten Angebot an saisonalen Gerichten. Mit etwas Glück springt einem ein Feldhase vor die Linse. Der Duft nach Rosen will sich am kleinen Bahnhof Rosental nicht wirklich einstellen. Dafür geht’s hier über die Murg, welche zu den wichtigsten Zuflüssen der Thur zählt. Auch kommt es zu einem Rendezvous mit der Herzschlaufe 999 Wil.
Die geografische Region Hinterthurgau ist die Heimat von rund 50’000 Menschen und nennt sich im Volksmund, ihrer grossen Nadelwälder wegen, «Tannzapfenland». Nach Tannen riecht es tatsächlich intensiv, insbesondere kurz vor Fischingen, wo die grossen Hölzer in der Schreinerei zu Baumaterial verarbeitet werden. Das Kloster Fischingen bildet den krönenden Abschluss dieser Reise durch den Thurgau. Die Benediktinerabtei wurde im Jahr 1135 gegründet und im Jahr 1848 aufgehoben. Stolz präsentiert sich die prächtige Kirche neben der Bierbrauerei. Es ist die einzige Klosterbrauerei in der Schweiz. Einem Selbstgebrauten im Restaurant Klostergarten steht nun nichts mehr im Wege.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Kreuzlingen
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|---|---|
| Zielort |
Fischingen
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| Aufstieg |
760 m
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| Abstieg |
540 m
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| Distanz |
43 km
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| Distanz auf Asphalt |
39 km
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| Distanz auf Naturbelag |
4 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-41/etapp... |
Fakten
Routennummer
