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Einleitung

Der Höhenweg beginnt mit dem Blick auf Tschiertschen mit seinen dunklen Walserhäusern. Die Etappe wird begleitet von imposantem Bünder Bergpanorama. Der Blick reicht über das Prättigau bis zu den Gipfeln des Montafons. Bei der Ochsenalp taucht man in die Alplandschaft um Arosa ein und wird am Ende von zutraulichen Eichhörnchen überrascht.

Beschreibung

Entlang des Haupertällibach folgt man zunächst der breiten Kiesstrasse, bevor der Weg in einen schmalen Pfad mündet. Über Alpweiden und sanfte Grashänge windet sich der alte Saumweg steil hinauf zum Strelapass. Der Pass war damals eine Transportverbindung von wichtiger Bedeutung. Als kürzeste Verbindung von Chur nach Davos und weiter ins Engadin wurde der Strelapass von den Walsern viel begangen. Sie nutzten die Verbindung für den Handel von Vieh und Waren mit den Walsersiedlungen in Davos.

Nach der eindrücklichen Passage entlang des Felsenwegs am Gross Schiahorn gilt es den rund einstündigen Aufstieg zur Wasserscheide in Angriff zu nehmen. Sie liegt auf 2628 Metern und ist damit der höchste Punkt der Wanderung. Eingekesselt von Weissfluh und Weissfluhjoch, entdeckt man rechts und links die beiden Bergstationen. Wo im Winter reger Skibetrieb herrscht, geniesst man im Sommer die Ruhe des schönen Bergtals.

Auf dem Abstieg lässt man die karge, hochalpine Landschaft mit ihren Felsbändern und Geröllhalden langsam hinter sich und taucht ein in das malerische Fondei. Kaum ein Hochtal der Alpen weist eine so gut erhaltene Walser Kulturlandschaft auf. Sonnenverbrannte Holzhäuser liegen verstreut in Alpwiesen, während am Durannapass der Grüensee in einer Palette aus Blau- und Grüntönen schimmert und nach fast vier Stunden unterwegs zu einer Rast einlädt. Herrlich ist die Rundumsicht Richtung Madrisahorn und zu den weiteren Berggipfeln, die sich im See spiegeln. Oberhalb von Arosa thronen das Weiss- und das Plattenhorn.

Der Abstieg wird begleitet von einer herrlichen Rundumsicht ins Prättigau. Er führt durch Moorlandschaften und vorbei an zahlreichen Bergbächen, die sich wild verzweigt ihren Weg ins Tal suchen. Im Gegensatz zu vielen anderen Walsersiedlungen war das Fondei nachweislich 600 Jahre lang ganzjährig bewohnt und das mit einer Bevölkerungszahl von bis zu zweihundert Personen. Erst mit dem Ausbau der Verkehrswege und dem Einbrechen der Heuerträge Ende des 19. Jahrhunderts entvölkerte sich das Tal.

Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein

Technische Angaben

Inhalte Technische Angaben anzeigen
Startort
Tschiertschen, Furgglis
Zielort
Arosa
Aufstieg
620 m
Abstieg
540 m
Distanz
15 km
Dauer
4 h 15 min
Dauer umgekehrte Richtung
4 h 15 min
Technische Anforderungen
Mittelschwer
Konditionelle Anforderungen
Mittelschwer
Mehr Informationen https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-75/eta...

Route

Schanfigger Höhenweg

Chur - Chur
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Karte

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Fakten

Routennummer

Etappe: 2/6

Distanz

15 km

Dauer

4 h 15 min

Aufstieg

620 m