Vierwaldstättersee Kanu
Übersicht
Einleitung
Kaum Brunnen verlassen überqueren Sie den See, Blick auf den fjordartigen Urnersee. Von weitem erblicken Sie das geschichtsträchtige Haus zur Treib, heute als Gasthaus öffentlich zugänglich. Lautlos gleiten Sie entlang von Felswänden und bewaldeten Ufern Richtung Beckenried und Buochs.
Beschreibung
In Brunnen mit seiner schönen Uferpromenade empfängt einen der Blick in Richtung Urnersee. Umgeben von gewaltigen Bergen wirkt er wie ein Fjord. Vor allem der pyramidenförmige Bristen prägt das Bild.
Der Föhn – im Volksmund als «der älteste Urner» bezeichnet – kann hier als starker und warmer Südwind mit bis zu 120 Kilometer pro Stunde über den See fegen. Dann erzeugt er hohen Wellengang – auf dem Segelschiff eine willkommene, sportliche Ausfahrt. Im Kanu ist der Abschnitt dann jedoch anspruchsvoll und mitunter gefährlich. Im Gersauerbecken tritt der Föhn dann wieder etwas gezähmter auf. Fünf nostalgische Raddampfer fahren im Sommer auf dem See hin und her; damit handelt es sich um eine der grössten Dampfschiffflotten Europas.
Gleich zum Start der Kanutour wird der See mit seinen charakteristischen Armen und Becken einmal überquert – von Brunnen paddelt man hinüber zum geschichtsträchtigen Treib. Eine Standseilbahn verbindet den Ort mit Seelisberg. Treib war seit jeher ein Fahr- und Schutzhafen, zwischenzeitlich auch ein neutrales Territorium für Verfolgte. Diese durften sich hier während drei Tagen aufhalten, ohne verhaftet zu werden. Seit jeher gibt es zudem ein Gasthaus mit regionaler Küche (Öffnungszeiten beachten). Verwöhnen lassen kann man sich auch etwas weiter: In der Nähe des Ufers paddelnd folgt nach rund zwei Kilometern Schwybogen. Das Fischrestaurant mit eigener Fischerei bietet einen idyllisch gelegenen und köstlichen Zwischenstopp.
Unter den steilen Hängen und Felsbändern der Stützberge, welche vom Brennwald umrandet werden, paddelt man Richtung Risleten. Etwa in der Hälfte befindet sich die Lichtung Härggis, wo bis heute ein Föhn(not)hafen für alle in Seenot geratenen Schiffsführer besteht.
Bereits in Sichtweite: der schwimmende Bagger «Risleten». Spektakulär ist auch der Choltalbach, der sich über mehrere Kaskaden tosend in den See stürzt. Während Jahrtausenden hat er sich seinen Weg durch die Risletenschlucht gesucht.
Die Rütenen ist eine öffentliche Badewiese vor Beckenried. Früher diente der Platz der Unterbringung von Gastarbeitern, die am Bau des Seelisbergtunnels und Lehnenviadukts beteiligt waren. Zur Versinnbildlichung dieser Bauten schuf der Luzerner Bildhauer Rudolf Blättler die mächtige Skulptur Ubinas. Hier befindet sich auch ein bekannter Tauchplatz: Felswände, versenkte Statuen, ein altes Förderband und eine Tauchglocke lassen sich in der Tiefe erkunden. Das Self-Service-Beizli ist zwischen April und Oktober je nach Witterung geöffnet. Wie ein Riesen-Tausendfüssler schlängelt sich das Lehnenviadukt der Autobahn A2 und dem Ischenwald entlang Richtung Norden.
Beckenried ist ein beliebter Ferienort und wird auch als das «schönste Dorf am schönsten See» beschrieben. Eine Luftseilbahn bringt die Gäste von hier ins Wander- und Skigebiet Klewenalp. Auf der anderen Seeseite thront die Rigi.
Der Badeplatz Neuseeland zwischen Beckenried und Buochs bietet eine schöne Anlegestelle mit Strand, Liegewiese und sanitären Anlagen. Wer hier nicht pausieren will, kann das auch im Etappenziel Buochs machen. Das milde Klima, die Lage am See und das Alpenpanorama laden zum Verweilen ein.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Brunnen
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|---|---|
| Zielort |
Buochs
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| Distanz |
15 km
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Thema |
Entlang dem Wasser
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/kanuland/route-50/etapp... |
Fakten
Routennummer
