Einleitung

In den Glarner Tschingelhörnern öffnet sich ein riesiges Felsfenster. Zweimal im Jahr schickt die Sonne ihre Strahlen durch das Martinsloch direkt auf die Kirche von Elm. Beobachte dieses seltene Schauspiel vor Ort.

Das Martinsloch im Überblick – UNESCO-Welterbe Sardona

Das dreieckige Felsfenster in den Tschingelhörnern ist 22 Meter hoch und 19 Meter breit. Es liegt auf 2600 Metern an der Grenze der Kantone Glarus und Graubünden, im UNESCO-Welterbe Sardona. Die Öffnung im Fels entstand durch Erosion vor rund 10 bis 50 Millionen Jahren.

Das kannst du erleben

Das Sonnenereignis beobachten

Jeweils am 12. oder 13. März und am 30. September oder 1. Oktober fällt das Sonnenlicht in den Minuten vor dem eigentlichen Sonnenaufgang durch das Martinsloch auf die Kirche von Elm. Das Ereignis dauert nur 2 Minuten. Bei dunstigem Wetter zeichnet sich ein Kilometer langer Lichtstrahl sichtbar in die Luft.

  • Gut zu wissen: Der Lichteinfall variiert je nach Schaltjahr um einen Tag.
  • Tipp: Beobachtungsplatz frühzeitig sichern und Sonnenbrille mitbringen.

Wanderung zur Tschinglenalp (2–3 Stunden)

Von Elm aus führt ein markierter Bergweg hinauf zur Tschinglenalp. Bereits unterwegs blickst du auf die Tschingelhörner und das Martinsloch. Die Alp liegt auf rund 1500 Metern und bietet einen der besten Standorte, um das Felsfenster aus der Nähe zu sehen.

  • Gut zu wissen: Der Weg erfordert gutes Schuhwerk und ist nur bei trockener Witterung begehbar.
  • Tipp: Von Mai bis Oktober geniesst du in der Tschinglen-Wirtschaft regionale Alp-Speisen.

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