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Einleitung

Ruhig wird’s im Obergreyerz und im einsamen Aufstieg durch herbe Alpenweiden zum Hongrin, ab und zu durchzuckt vom Geschützdonner der Armee. Berauschende 1000-Meter-Abfahrt in die Milde des Rhonetals, ein sinnlicher Absturz durch alle Klimastufen.

Umleitung / Sperrung

Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-4/etappe-8

Beschreibung

Montbovon liegt ganz im Süden des Kantons Fribourg und grenzt ans Pays d’Enhaut. Bevor man sich mit dem Velo ins wilde Vallée de l’Hongrin aufmacht, fährt man an einladenden Bed and Breakfast vorbei und gerät der Steigung wegen bald ins Schwitzen. Dröhnend und stöhnend – nicht der Anstrengung wegen jedoch – kämpft sich der Fluss Hongrin durch die archaisch anmutende Schluchtengegend. An überhängenden Felsen vorbeiradelnd sollte man vorsichtig sein, um nicht von einem Ast oder gar Felsbrocken überrascht zu werden. Recht abenteuerlich mags zuweilen im Tal zugehen, wo wohl erst der Lac de l’Hongrin die letzte Seele zu besänftigen vermag. Gespiesen wird der glasklare Stausee von dutzenden kleinen Bergbächen.

Ab La Lecherette beginnt die militärische Sperrzone. Die Veloroute führt hier über den Schiessplatz Petit Hongrin und ist trotz Militärbetrieb vom 1. Juli bis 15. August geöffnet. Die Anweisungen des Militärs müssen befolgt werden und es kann zu kurzen Wartezeiten kommen. Im Juni, in der zweiten Augusthälfte sowie im September und Oktober ist die Route für Velofahrer nur am Samstag und Sonntag geöffnet. Andernfalls führt die Umfahrung über die Passstrasse des Col des Mosses. Toll ist es, wie sage und schreibe 50 Brücken auf 50 grünen Tafeln mit gelben Nummern präsentiert werden. Über 50 Brücken sollst Du fahrn, mindestens 50 Panzer wirst Du sehn, scheint hier zu gelten. Dem Bergbauern scheint das militärische Donnergrollen nichts auszumachen. Stoisch mäht er Gras in seiner kurvigen, waldig-weidigen und bergig-felsigen Umgebung.

Wenn aus dem Dunst, der hier zuweilen herrscht, etwas strahlend Blaues zum Vorschein kommt, dann ist das der Genfersee. Fährt man vom 1538 Meter hohen Pass Les Agites hinab nach Aigle, bieten sich wunderbare Ausblicke. Ein 300 Meter langer, tropfender und durchlöcherter Tunnel offenbart spektakuläre Blicke ins Rhonetal. In Luan lohnt sich ein weiterer Stopp mit Blick aufs Massiv des Dents du Midi. Wer die Namen der Berge wissen möchte, findet eine Panoramatafel. Kurvig und rassig fährt es sich durch die Winzerdörfer Corbeyrier, Vers-Morey und Yvorne in die Milde des Rhonetals. Über Aigle thront eine der bedeutendsten Burganlagen der Schweiz, das Château d'Aigle. Im Städtchen selbst tuckert eine lustige Strassenbahn geradewegs auf den Bahnhof zu.

Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein

Technische Angaben

Inhalte Technische Angaben anzeigen
Startort
Montbovon
Zielort
Aigle
Aufstieg
1050 m
Abstieg
1450 m
Distanz
52 km
Distanz auf Asphalt
52 km
Konditionelle Anforderungen
Schwierig
Mehr Informationen https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-4/etappe...

Route

Alpenpanorama-Route

St. Margrethen - Aigle
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Karte

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Fakten

Routennummer

Etappe: 9/9

Distanz

52 km

Aufstieg

1050 m