Fribourg en diagonale
Übersicht
Einleitung
Wälder und Weiden bis zum Gipfel des Gibloux. Besteigbarer Fernmeldeturm mit 360-Grad-Panorama-Aussicht. Weiter auf dem Kapellenpfad durch abwechslungsreiche Kultur- und Weidelandschaft. Sehenswerte Felswände der Saane. Die Etappe kann bei Bedarf problemlos abgekürzt werden.
Beschreibung
Die Wanderung startet in Bulle, Zentrum der Region La Gruyère und auch zweitgrösste Stadt des Kantons Freiburg. Der Ort besitzt ein malerisches Stadtbild mit Bürgerhäusern aus dem frühen 19. und dem imposanten Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Beim Stier am Bahnhofsausgang geht es los: Vorbei an einem Wohnquartier überquert man bald die Autobahn. Hier dann der Szenenwechsel: Weideland, Bauerhöfe und der Weg über eine Weide bilden einen Kontrast zum Stadtleben. Fast dreihundert Höhenmeter steigt man nun auf bis Neyruz. Immer dabei: die wunderbare Aussicht auf die Freiburger Voralpen. Durch Waldabschnitte und Weiden wandert man weiter bis Charbonnière.
Jetzt wartet der letzte Aufstieg zum Gipfel des Gibloux. Der Fernsehturm hier oben ist 118,7 Meter hoch, die Aussichtsplattform befindet sich auf 37 Metern Höhe. Der Koloss aus knapp 500 Tonnen Beton und Stahl bietet eine herrliche Sicht auf den Lac de Gruyère, die Berggipfel des Grand Muverans und Vanil Noir sowie die Bergkette um die Gastlosen und bis hin zum Gantrisch. Es folgt der Abstieg nach Farvagny. Auffallend: die grosse, neugotische katholische Kirche St. Vincent. Wer möchte, kann zum Beispiel hier die lange Etappe unterbrechen. Es bestehen regelmässige ÖV-Verbindungen nach Bulle und Fribourg.
Ab Posat wird der Weg mit der Via Jacobi geteilt. Eine Abwechslung nach rund sieben Wanderstunden: der Flugplatz in Ecuvillens, wo kleine Flugzeuge starten und landen. Durch Posieux hindurch wandert man den Weiden entlang zur Ste-Apolline Brücke. Die 18 Meter lange, schöne Steinbrücke wurde 1566 nach einem Brand wieder aufgebaut. Neben der Brücke steht die Kapelle der Heiligen Apollonia, einer Märtyrerin, die im dritten Jahrhundert in Alexandria lebte.
Der Weg führt oberhalb der La Sarine weiter zum Bahnhof in Freiburg. Dabei kommt man an der Glânebrücke vorbei. Früher diente sie als Verbindung nach Bulle und in die Genferseeregion. Anfang der 70er-Jahre übernahm diese Funktion dann die Autobahn. Freiburg ist aber weiterhin die Brückenstadt schlechthin, sogar im doppelten Sinn: Insgesamt zwölf Brücken verbinden die Umgebung mit dem mittelalterlichen Kantonshauptort. An der Sprachgrenze gelegen, bildet Freiburg zudem eine Brücke zwischen der Romandie und der Deutschschweiz.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Bulle
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|---|---|
| Zielort |
Fribourg
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
1000 m ü.M.
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| Aufstieg |
1000 m
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| Abstieg |
1150 m
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| Distanz |
35 km
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| Dauer |
9 h 25 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
9 h 35 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
Mai - Oktober
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| Thema |
Mit Panoramaaussicht, Auf eine Alp
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Fakten
Routennummer
