Goldküste–Limmat
Übersicht
Einleitung
Schon früher wurden am Pfannenstiel prächtige Landsitze gebaut, heute kränzen teure Villen die Ufer des Zürichsees, wo sich geschütztes Privates und offenes Allgemeines necken, bis die illustren Freizeitvölker Zürichs die Szene übernehmen.
Beschreibung
Rosenstadt Rapperswil: Von Mai bis Oktober blühen sie zu Tausenden in den Gärten der Stadt, etwa am Fusse des Rebberges beim Kapuzinerkloster. Die Etappe beginnt mit einer Fahrt durch die Gassen der mittelalterlichen Stadt. Bis nach Feldbach folgt der Veloweg der Hauptstrasse, biegt dann aber auf einen ruhigen Weg ab. Hier öffnet sich eine Aussicht auf den See, eingebettet zwischen den üppigen Weinreben. Bei Feldbach erblickt man den knapp ein Kilometer langen Damm, zwischen dem eigentlichen Zürichsee und dem Obersee. Er verbindet die Kantone Schwyz und St. Gallen. Zugleich sind die beiden Inselchen Lützelau und Ufenau ziemlich nahe. Etwas eingezwängt, zwischen Bahngleis und Hauptstrasse, fährt es sich durchs Feldmoos.
Bis in Ziel nach Zürich wird nun der Goldküste gefolgt. Sie wird übrigens so genannt, weil sie auf der Sonnenseite des Zürichsees liegt. Oft wird das «Gold» heute eher mit Wohlstand in Verbindung gebracht statt mit der privilegierten geografischen Lage. Die andere Seeseite ist vor allem im Winter abends schattiger und hat den Übernamen Pfnüselküste. Von Uerikon bis nach Stäfa verläuft die Etappe entlang der Gleise des Goldküsten Express. Und vorbei an einem Mix aus schönen Rieghäusern, gepflegten Bauernhäusern und neuen Wohnbauten. Danach wird es ländlicher und man entfernt sich etwas vom Seeufer. Meilen liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Rapperswil und Zürich und zeichnet sich durch prähistorische archäologische Funde aus. Auch war es einst ein bedeutendes Zentrum für den Weinbau und erlebte eine Phase der industriellen Entwicklung, insbesondere im Textil- und Druckgewerbe.
Weiter geht es seeabwärts nach Herrliberg durch die terrassierte Dorfregion. Der Veloweg steigt nun leicht an und verläuft durch Quartierstrassen an den Hängen des Pfannenstiels. Dabei begleitet einem bei gutem Wetter ein beeindruckendes Bergpanorama vom Säntis über die Glarner Alpen bis zum Zürcher Oberland.
In Küsnacht gruppieren sich die Wohnhäuser um die reformierte Kirche. Der Weg führt am Johanniterhaus vorbei, das im 14. Jahrhundert erbaut wurde und heute als Kantonsschule dient. Imposant eingangs Zürich: die alten, denkmalgeschützten Backsteinbauten der Mühle Tiefenbrunnen. Sie beherbergen Restaurants, ein Theater, Agenturen und Sportstudios. Der letzte Abschnitt dieser Etappe führt durch das edle Seefeldquartier, vorbei am Opernhaus, dem Fraumünster und schliesslich der Limmat entlang. Beim Hauptbahnhof findet die Etappe ihr Ende.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Rapperswil
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|---|---|
| Zielort |
Zürich
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| Aufstieg |
400 m
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| Abstieg |
420 m
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| Distanz |
34 km
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| Distanz auf Asphalt |
33 km
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| Distanz auf Naturbelag |
1 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Thema |
Entlang dem Wasser
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Fakten
Routennummer
