Herzroute
Übersicht
Einleitung
Vom Highlight Einsiedeln folgt die Route dem Nordufer des Sihlsees. Über Teufelsbrücke und Etzelpass gelangt man zu einer Panoramalage weit über dem Zürichsee, den man in der Folge via Buechberg und Schmerikon umrundet. Rapperswil empfängt die Reisenden mit seinem südländischen Charme.
Beschreibung
«Ein jeder bleibe wie ein Fels in seinem Wesen», lautet ein Zitat von Paracelsus, der 1494 in der Nähe von Einsiedeln geboren wurde. Das Innerschweizer Multitalent wird heute in erster Linie mit Naturheilkunde und ganzheitlicher Medizin in Verbindung gebracht. Im Paracelsuspark in Einsiedeln hat er ein Denkmal bekommen. Es zeigt eine Frau aus Einsiedeln mit zwei Kindern. Alle bei bester Gesundheit, versteht sich. Auf der heutigen Etappe sind 740 Höhenmeter zu bewältigen. Was auf den ersten Blick nach viel aussieht, relativiert sich beim Betrachten aller 13 Etappen. Eine durchschnittliche Herzrouten-Etappe hat nämlich nahezu 1200 Höhenmeter. Mit einem Motor als Unterstützung ist das halb so wild.
Den Pilger- und Kraftort Einsiedeln verlässt man dem nördlichen Ufer des Sihlsees folgend. In Egg weist eine grosse Tafel den Weg zu einer «Bruderklausen Kapelle», geborener Niklaus von Flüe. Wenig später folgt die Teufelsbrücke. Gleich neben der historischen Bogenbrücke oberhalb der Sihl wurde Paracelsus geboren. Hier befindet sich auch das nächste Denkmal. Und auf dem 950 Meter hohen Etzelpass erwarten einen die Kapelle St. Meinrad sowie das gleichnamige Gasthaus. Umgeben von einer sanften Bergwelt mit Damm, Inseln, Eisenbahnen und Schiffen: Der Zürichsee ist von hier oben betrachtet eine wahre Schönheit. Gemütlich nähert sich die Etappe nun durch eine ländliche Gegend dem langgestreckten Gewässer. Bei St. Johannesburg präsentieren sich hübsche Rebhänge. In Lachen am Obersee wird flaniert: Der Ort besitzt eine der längsten Seepromenaden am Zürichsee mit mehr als 20 Restaurants. Ebenso interessant ist es im Nuoler Ried. Hier brüten Kiebitze hinter Elektrozäunen, damit ihnen Fuchs und andere Räuber die Eier nicht klauen können.
Riesig sind das Kieswerk der Kibag AG und der Golfplatz etwas weiter oben. Stotzig dann der Buechberg. Der Abschnitt durch den Wald ist wunderschön, im Naturschutzgebiet Schrötermoos wimmelt es allerdings von Mücken. Schlangenlinienförmig zieht sich der Weg durch den Schlosswald an den Linthkanal und weiter zum Schloss Grynau, ein beliebtes Ausflugsziel mitten im Linthgebiet. Bei der mittelalterlichen Burganlage befindet sich ein Landgasthof mit Terrasse und Blick in die Glarner Alpen.
«Alles ist Übergang» steht bei der Aabachbrücke vor Schmerikon. Was folgt, ist ein toller letzter Abschnitt entlang des Zürichsees. Vorbei am Zisterzienserinnenkloster Wurmsbach mit Kloster Mariazell und herrlicher Lage direkt am Seeufer. Hinein geht es nach Rapperswil, wo einem beim Kinderzoo stolze Störche majestätisch um die Ohren segeln. Die Tour endet am Bahnhof, kann aber natürlich mit einem Abstecher in die schöne Rosenstadt mit Schloss und Seepromenade verlängert werden.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Einsiedeln
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|---|---|
| Zielort |
Rapperswil-Jona
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| Aufstieg |
740 m
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| Abstieg |
1200 m
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| Distanz |
51 km
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| Distanz auf Asphalt |
36 km
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| Distanz auf Naturbelag |
15 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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Fakten
Routennummer
