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Einleitung

Stetig ansteigend gehts vorbei am historischen Gyrenbad zum höchsten Punkt der Herzschlaufe unterhalb des Schauenbergs mit seiner Ruine. Wieder runter ins malerische Städtchen Elgg und durch das liebliche Thurgauer Hügelland endet die Rundtour in stetem Auf und Ab zurück beim Bahnhof Wil.

Umleitung / Sperrung

Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-999/etappe-2

Beschreibung

Der Start in Rikon hat es in sich: Steile Serpentinen steigen hinauf auf das Plateau von Oberlangenhard. Den Weg säumen hübsche Fachwerkhäuser und antike Wegweiser, bemalt in den Zürcher Kantonsfarben. Durch die liebliche Hügellandschaft fährt man zum historischen Gyrenbad. Das einstige Bäderhotel aus dem 17. Jahrhundert wird heute als Gasthof und Hotel betrieben. Einige Räume sind original restauriert. Der Höhe folgend schlängelt sich die Route durch kurze Waldstücke, über Wiesen und Weiden rund um den Schauenberg. Es lohnt sich, das Velo hier kurz stehen zu lassen und den ehemaligen Burgruinenhügel zu besteigen. Herrlich ist hier die weite Aussicht auf Alpstein und Bodensee.

Auf verschlungenen Feldwegen erreicht man vor Sennhof bei der lauschigen Wirtschaft Guhwil-Mühle die Landstrasse. Auf einer Anhöhe thront das Schloss Elgg, eine rassige Abfahrt ins gleichnamige Städtchen folgt. Im Zentrum am Lindenplatz steht die spätgotische Kirche, in den Gassen reihen sich stattliche Rieghäuser aneinander. Auf Nebenstrassen ist man wieder im Thurgau unterwegs. Es folgt über die Ebenen bald der Tänikonerweiher, wo sich der einladende Picknick-Platz für eine Pause anbietet. Bei Guntershausen wird die wichtige Eisenbahnlinie zwischen der Ost- und Westschweiz überquert, wenig später dann die stark befahrene Ost-Westachse der Autobahn N1. Im Süden ist bei klarer Sicht das Alpsteinmassiv mit dem Säntis erkennbar, der die Hügellandschaft überragt. Auf den Anhöhen oberhalb von Lommis angekommen, wird dem Waldrand gefolgt. Imposantester Bau in der lang gezogenen Siedlung Tobel: die ehemalige Johanniter-Komturei Tobel aus dem 13.Jahrhundert. Sie wird von der Kirche und einem mittelalterlichen Wehrturm auf der Anhöhe dominiert.

Nochmals ein Stück bergauf zieht sich die Route danach über die Anhöhen vorbei an Einzelhöfen und Weilern. Wer mag, kann vor Wil noch einen Abstecher zum hölzernen Wiler Turm machen. Es öffnet sich der Blick auf die Stadt Wil und die umliegenden Dörfer, auf die Vorarlberger und Glarner Alpen sowie Richtung Alpsteinmassiv. Die Schluss-Abfahrt endet beim Stadtweiher im Park, wo sich die Silhouette der historischen Altstadt spiegelt. Die kompakte Kleinstadt mit ihren wertvollen Bauten aus verschiedenen Epochen liegt auf der Hügelkuppe dahinter. Ein Abstecher lohnt sich vor der Rückkehr zum Bahnhof.

Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein

Technische Angaben

Inhalte Technische Angaben anzeigen
Startort
Rikon
Zielort
Wil
Aufstieg
1150 m
Abstieg
1100 m
Distanz
51 km
Distanz auf Asphalt
33 km
Distanz auf Naturbelag
18 km
Konditionelle Anforderungen
Schwierig
Mehr Informationen https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-999/etap...

Route

Herzschlaufe Wil

Wil - Fischingen–Rikon–Guntershausen - Wil
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Karte

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Fakten

Routennummer

Etappe: 2/2

Distanz

51 km

Aufstieg

1150 m