Sardona-Welterbe-Weg
Übersicht
Einleitung
Von der früheren Walsersiedlung Weisstannen durch das wilde Flyschtal Lavtina zum 4-Wasserfall-Talkessel Batöni. Vom Heidelpass bis zum Etappenziel schweift der Blick auf die Glarner Hauptüberschiebung zwischen Ringelspitz und Piz Sardona.
Beschreibung
In Weisstannen, wo sich bereits im 14. Jahrhundert Walser niedergelassen haben, leben heute nur noch wenige Hundert Menschen. Die Museumslandschaft mit der alten Post, der Dorfsäge, der Sennerei und dem Flössen am Bach erzählen jedoch anschaulich die reiche Geschichte der Ortschaft.
Dem Gufelbach aus dem Dorf hinaus folgend, geht es auf einer Schotterstrasse zwischen zwei gewaltigen Gebirgszügen mit eindrücklichen Felswänden ins Tal hinein. Schon bald führt ein Pfad in den Wald und immer tiefer in das wilde Flyschtal Lavtina. Da hier das Jagdbanngebiet Graue Hörner beginnt, können zahlreiche Gämsen, Hirsche oder Steinböcke beobachtet werden.
Den Bachlauf verlassend führt der von Geröllrinnen geprägte Weg am westlichen Hang bergwärts. Unter den imposanten Felswänden des Marchsteins geht es über Weiden und durch Waldstücke weiter das Tal hinauf bis zur Wasserfallarena Batöni. Fünf Wasserfälle stürzen hier über steile Klippen und verlaufen alle zum Gufelbach zusammen. Mit einer Höhe von zwischen 45 und 86 Metern schaffen sie im Talkessel von Batöni ein aussergewöhnliches Erlebnis.
Unterhalb der Wasserfälle führt die wunderschöne Fussgängerbrücke Batöni in zehn Metern Höhe sanft schwingend über den Gufelbach. Mit Holzplanken unter den Füssen und Metallnetzen zu beiden Seiten ist der Blick auf der 51 Meter langen Hängebrücke in alle Richtungen frei.
Nun wird der Aufstieg vorbei an den Wasserfällen noch steiler und es geht im Zickzack hoch zur Alp Valtüsch. Auf den Weiden grasen Kühe und die Umgebung wird steiniger. Auch oben auf dem Heidelpass auf 2‘387 Metern Höhe sind die Matten jedoch noch grün. Die Aussicht in alle Richtungen ist spektakulär.
Vorbei an idyllischen Bergseen windet sich der Wanderweg nun im Calfeisental den Südhang entlang. Hier leben zahlreiche Murmeltierfamilien, die sich beobachten lassen. An Bächen und Wasserfällen und dem hellgrünen Plattensee vorbei geht es in sanftem Auf und Ab weiter bis zum höchsten Punkt der Route auf 2‘407 Metern. Ab dem Heubützlipass beginnt der Abstieg zur schön gelegenen Sardonahütte. Der Blick auf die gewaltigen gegenüberliegenden Felswände und den Gigerwaldsee tief unten im Tal ist eindrücklich.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Weisstannen
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|---|---|
| Zielort |
Sardonahütte
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
2500 m ü.M.
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| Aufstieg |
1900 m
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| Abstieg |
760 m
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| Distanz |
16 km
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| Dauer |
7 h 10 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
6 h
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
Juni - Oktober
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| Thema |
Mit Panoramaaussicht, Auf eine Alp
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Fakten
Routennummer
