Via Calanca
Übersicht
Einleitung
Mal typisch alpin, mal beinahe mediterran: Es ist eine unerwartet vielfältige Landschaft, welche die Wanderer im Calancatal entdecken. Auf dem Streifzug durch Kastanienwälder und Weiler kann manches über die Besiedlungsgeschichte der Gegend erfahren werden, die ihre Ursprünglichkeit bewahren konnte.
Umleitung / Sperrung
Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-737
Beschreibung
Es zählt zu den schönsten und unberührtesten Flecken in der ganzen Schweiz: das Calancatal. Sein Ursprung liegt in der alpinen Bergregion des Adulamassivs, im Herzen der Alpen. Durchzogen vom Fluss Calancasca, mündet das Bündner Bergtal südwärts in die Weinberge des Misox. Der Weitwanderweg verbindet in zwei Etappen die Dörfer Grono und Rossa. Er erschliesst dabei alle landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des Tals.
Vorbei an Trockensteinmauern und Kastanienselven wird zunächst das Dorf Castaneda erreicht. Gefundene Spuren aus dem Neolithikum beweisen, dass die vom Transitverkehr über den San Bernardino geprägte Gegend bereits vor Jahrtausenden besiedelt wurde. Ein Saumpfad führt weiter nach Santa Maria. Dominiert vom imposanten Wehrturm und der Pfarrkirche, war es früher das religiöse Zentrum des Calancatals. Die Sonnenterrassen, auf denen diese beiden Dörfer liegen, zeugen vom einst intensiven Getreidebau.
Über einen historischen Weg, der das innere und äussere Calancatal verbindet, geht es Richtung Bueno Molina. Die Landschaft ist beeindruckend: Oben der imposante Felsen Crap de Maria, zu Füssen eine Trockenlandschaft geprägt von Ginster, Weissdorn uns Wachholder. Vorbei am riesigen Steinbruch, wo bis heute Gneiss abgebaut wird, passiert man Arvigo mit seiner Steinbrücke aus dem 16. Jahrhundert. Von hier lohnt sich ein Abstecher mit der automatisierten Seilbahn ins malerische, autofreie Dorf Braggio, das auf einer herrliche Sonnenterrasse liegt. Weiter führt die Route durch die einzige Ebene des Calancatals nach Selma, von wo ein weiterer Abstecher über einen antiken Fussweg – oder erneut per automatisierter Seilbahn – ins bildhübsche Haufendorf Landarenca auf 1272 m.ü.M. führt, diesmal auf der rechten Calancascaseite. Im Tal wandern wir weiter auf dem historischen Weg nach Cauco, welches bis Ende des 18. Jahrhunderts Zentrum der Specksteinverarbeitung war. Barocke Kirchen, Kapellen und stattliche Häuser, die von zu Wohlstand gekommenen, heimgekehrten Auswanderer erzählen: Bis ins Ziel nach Rossa reiht sich ein architektonisches Kunstwerk ans nächste.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Grono
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|---|---|
| Zielort |
Rossa
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| Aufstieg |
1250 m
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| Abstieg |
540 m
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| Distanz |
22 km
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| Mehrtagesroute |
2 Tage
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Thema |
Mit Panoramaaussicht
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| Signalisierung |
Signalisation in beide Richtungen
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-737 |
Fakten
Routennummer
Etappen: 2
