Walserweg
Übersicht
Einleitung
Vor uns liegt das romanische Albulatal mit Filisur. Tiefblick aufs Landwasserviadukt, eindrücklicher Weg durch die Breitrüfi und das Drostobel. Jenisberg, von Walsern besiedelt, liegt auf einer Terrasse. Ehemalige Erzgruben am Silberberg, Walserspycher in Monstein.
Beschreibung
Die Chamonas d’Ela ist eine kleine Hütte im Parc Ela, dem grössten Naturpark der Schweiz. Sie liegt am Übergang von Savognin (Surses) und Bergün (Albulatal). Wer die beiden mächtigen Dolomitengipfel Tinzenhorn und Piz Ela besteigen will, kann hier übernachten.
Zuerst über einen schönen Pfad und später über die Schotterstrasse führt der Weg hinunter durchs Val Spadlatscha nach Cloters. Nach den ersten rund 500 Höhenmetern zweigt der Weg in den Wald hinein. Entlang des Selabaches geht es weiter bergab. Bereits rund 900 Höhenmeter abgestiegen, folgen nun nochmals die letzten rund 400. Das letzte Stück schlängelt sich über einen wunderschönen engen Pfad hinunter bis zur Albula. Nachdem der grössten Zufluss des Hinterrheins überquert wurde, erreicht man Filisur.
Das schöne Dorf mit Engadinerhäusern liegt an der Verzweigung der rhätischen Bahn von der Albula- zur Davoserlinie. Das Wahrzeichen des Dorfes ist das imposante, 65 Meter hohe Landwasserviadukt, das mit einem Radius von 100 Metern direkt in einen Tunnel mündet. Die Albulalinie mit Kehrtunnels, Galerien und mehreren Viadukten gehört seit 2008 zum UNESCO-Welterbe.
Nachdem man das Dorf verlassen hat, steigt man zuerst über einen Pfad und später über eine Schotterstrasse hinauf nach Schönboda. Zurück auf dem Pfad haben es die nächsten gut anderthalb Stunden in sich: Ein spektakulärer Wanderweg durchquert Rusen, Schutthalden und Lawinenzüge, welche sich vom Bergmassiv des Muchetta bis zur Landwasser hinunterziehen. Der Weg erfordert Trittsicherheit, ist aber an exponierten Stellen mit Ketten und Seilen gesichert. Vom Drostobel aus hat man zudem eine fantastische Aussicht auf das Wiesener Viadukt. Mit einer Länge von 210 und einer Höhe von knapp 90 Metern ist es die höchste und grösste Mauerwerksbrücke der Rhätischen Bahn. In Jenisberg, einer ganzjährig bewohnten alten Walsersiedlung, kann in der Gässälibeiz eine Pause gemacht werden.
Auf einem Pfad wandert man bis zum Tällibach. Etwas weiter unten befindet sich das ehemalige Bergwerk Silberberg. Im Mittelalter und im 19. Jahrhundert war es ein ertragreiches Bergwerk für den Abbau von Blei und Zink. Ab hier folgt die letzte Wanderstunde nach Davos Monstein. Auf einer Sonnenterrasse gelegen ist das Dorf umgeben von imposanten Gipfeln, Alpweiden und ausgedehnten Wäldern. Ein Monstein-Bier, das in einer Brauerei im Dorf hergestellt wird, hat man sich nun definitiv verdient.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Chamonas d’Ela CAS
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|---|---|
| Zielort |
Monstein
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
2252 m ü.M.
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| Aufstieg |
1100 m
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| Abstieg |
1700 m
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| Distanz |
23 km
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| Dauer |
7 h 20 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
8 h
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
Juni - Oktober
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| Thema |
Auf eine Alp, Mit Panoramaaussicht
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Fakten
Routennummer

