Zürichsee-Rundweg
Übersicht
Einleitung
Vom Horgener Springbrunnen aus geht es dem See entlang. Unterwegs gibt es Möglichkeiten zum Baden, Einkehren oder Feuern. Höhepunkt der Etappe ist die Halbinsel Au mit Schloss, Park und Naturweiher. Ein wahres Bijou am Zürichsee.
Beschreibung
Die Nummer drei ist eine wahre Familienetappe: Vom Bezirkshauptort Horgen geht es los, meistens direkt und flach dem Ufer entlang. Ob zu Fuss unterwegs, auf dem Velo, mit Kinderwagen oder Rollerblades – auf dem Uferweg ist man selten alleine. Meistens ist der Ausblick aufs Wasser prächtig, nur manchmal stehen – ebenfalls prächtige – Häuser zwischen See und Wanderweg. Gewusst? Nicht nur heute sind die Grundstücke hier begehrt, schon zu Pfahlbauerzeiten war das seichte Ufer besiedelt. So stösst man heute noch auf Funde von damals oder versunkene Ledischiffe jüngerer Zeit.
Bald ist die Höhe der Autofähre erreicht, die zwischen Horgen und Meilen pendelt und einem den Umweg mit dem Auto über den Seedamm oder die Stadt Zürich erspart. Wer will, kann sich danach in der Seebadi abkühlen oder das Bergwerk in Käpfnach besuchen (nur Samstagnachmittags geöffnet). Bergleute schufteten hier bis zum 2. Weltkrieg im Stollen, um keine 200 Meter bergseitig des Wanderweges Kohle abzubauen. Ein Abstecher ins Innere mit der Grubenlok empfiehlt sich für alle Interessierten, die mehr über die Geschichte des Ortes erfahren möchten.
Ein weiteres Ausflugsziel der Umgebung ist die Halbinsel Au mit dem Ausee, dem Restaurant auf dem höchsten Punkt sowie dem Rebberg. Mit dem einzigen, etwas steileren Anstieg der Tour wird der Aussichtspunkt erreicht. Ein direkter Treppenweg führt auf der anderen Seite durch Demoparzellen im Rebberg zum Bahngleis hinunter. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) orientiert auf Tafeln über die 280 Rebsorten und Klone, die hier zur Erhaltung des Genpools gedeihen. Die Trauben, von Önologen zu Wein verarbeitet, lassen sich im Restaurant geniessen.
Erneut zwischen See und Bahntrasse folgt bald Wädenswil, von den Einheimischen liebevoll Wädi genannt. Der Wanderweg ist eine Zeitreise durch einen Teil der Stadtgeschichte: Mit der Bevölkerungszunahme wurden Industriebauten und ältere Wohnhäuser in Ufernähe umgenutzt. Bald schwenkt man auf das letzte spektakuläre Wegstück ein: Es führt auf einen Steg – nicht etwa am, sondern direkt auf dem Wasser wandernd endet die Etappe in Richterswil mit seinem denkmalgeschützten Bahnhof. Im Ort selber finden sich viele gut erhaltene Fachwerkhäuser.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Horgen
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|---|---|
| Zielort |
Richterswil
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
400 m ü.M.
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| Aufstieg |
120 m
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| Abstieg |
120 m
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| Distanz |
13 km
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| Dauer |
3 h
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| Dauer umgekehrte Richtung |
3 h
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Geeignete Jahreszeit |
Ganzes Jahr
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| Thema |
Entlang dem Wasser
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Fakten
Routennummer
