Wir brauchen die Vielfalt der Alpenregion. Wandernd durch die Region Freiburg.

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Einleitung

In der Region Freiburg harmonieren Alpkultur und Natur wie kaum an einem anderen Ort. Eine Symbiose, die tief in der DNA der Menschen und ihrer Region verankert ist und die es unbedingt zu schützen gilt: So steht die Alpsaison seit 2023 in der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit.

Region Freiburg

Die Region Freiburg vereint alpine Landschaften, idyllische Seen und lebendige Kultur in einzigartiger Weise.

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Region Fribourg
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Alpkultur ganz nah erleben.

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Wer oft und viel in der Schweiz wandert, erlebt die Landschaft vielseitig: schmucke Bergdörfer, dichte Wälder, weite Wiesen, sowie markante Hügelketten gesäumt von unverkennbaren Bergspitzen. Dazwischen eine eigene Kultur, die während der Alpsaison von Mensch und Tier gelebt wird. 

Urlandschaft Brecca

Wie bedeutend diese Kultur und dessen Zusammenspiel ist, zeugt die Tatsache, dass die UNESCO am 5. Dezember 2023 die Alpsaison in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen hat. „Als beispielhafte Tradition der Schweizer Berggebiete vereint die Alpsaison Fertigkeiten, Bräuche und Rituale rund um die Alpwirtschaft“ beschreibt der Bundesrat die Alpsaison auf seiner Webseite.

Die Tradition der Alpsaison geht bis ins späte Mittelalter zurück und hat sich im Laufe der Zeit an die lokalen klimatischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen angepasst. Doch vieles ist im Ursprung geblieben und wird als lebendige Tradition heute noch fortgeführt.

Verpflegung in der Berghütte Hubel Rippa.

Beim Wandern durch diese prächtige Landschaft knurrt einem irgendwann der Magen, vor allem dann wenn man die unzähligen Berghütten passiert, die Alpkäse und zahlreiche weitere Spezialitäten aus eigener Produktion servieren. Wie schön ist es, einzukehren und es sich auf einer gemütlichen Terrasse gut gehen zu lassen - etwa bei den beiden Berghütten Hubel Rippa und Oberer Euschels, wo man nicht nur leckere Spezialitäten kosten, sondern auch einen spannenden Einblick in das authentische Leben auf der Alp gewinnen kann.

Eingebettet in die Voralpen: das Städtchen Gruyères

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Beispielhaft für die Symbiose zwischen Mensch und Alpkultur ist das Städtchen Gruyères, das auf einem Hügel thront und von weitem zu sehen ist. Vom Städtchen wiederum sieht man auf die imposanten Bergspitzen und Landschaft der Region Freiburg – alles in unmittelbarer Nähe, wo die Alpkultur ihre Spuren hinterlässt. 

Käsekeller La Tzintre mit Vacherin Fribourgeois d'alpage AOP

Spannend ist der Blick über die Schultern bei der Alpkäserei Vounetz in Charmey oder bei einer Besichtigung des Käsekellers La Tzintre, wo rund 7500 Käselaibe Vacherin Fribourgeois AOP und Le Gruyère AOP der Freiburger Genossenschaft der Alpkäseproduzenten ihrem perfekten Geschmack entgegenreifen.

Tipp: Unbedingt die verschiedenen Alpkäse kosten. Der Geschmack ist unvergleichbar!

Am eindrücklichsten ist das Zusammenspiel von Natur und Alpkultur beim Wandern zu erfahren. Denn die Region Freiburg ist ein Wanderland schlechthin und bietet für jeden Geschmack und Anspruch das passende Erlebnis.

Unterwegs auf der 20. Etappe des Alpenpanorama-Weges

Alpenpanorama-Weg

Der Alpenpanorama-Weg erstreckt sich vom Bodensee bis zum Genfersee und führt in insgesamt 29 Etappen durch die Schweiz. 

Die Etappen 20 und 21 bieten die perfekte Möglichkeit, die Region Freiburg mit ihren vielseitigen Landschaften und Dörfern zu entdecken.

Alle anzeigen Alpenpanorama-Weg
  • 510 km Die Distanz des Alpenpanorama-Weges beträgt 510 km.
  • 30 Tage Den Alpenpanorama-Weg besteht aus 29 Etappen und kann in 30 Tagen begangen werden.
  • April - Oktober Zwischen April und Oktober kann der Alpenpanorama-Weg begangen werden, jedoch empfiehlt es sich, die Verhältnisse der einzelnen Etappen im Detail zu prüfen.
  • 17'800 m 17'800 m betragen der Aufstieg und Abstieg des gesamten Alpenpanorama-Weges.

Etappe 20: Route Schwarzsee - Jaun

Vom lieblichen Schwarzsee führt die Wanderung zum urtümlichen Breccaschlund und hinein in die spitze Kalklandschaft der Greyerzer Voralpen. Danach wird der flache, von Gletschern ausgehobelte Euschelspass nach Jaun überquert. Im einzigen deutschsprachigen Dorf des Greyerzbezirks endet die Etappe.

Blick vom Breccaschlund auf den Schwarzsee

Etappe 21: Route Jaun - Gruyères

Unterwegs von Jaun nach Gruyères kommen Genusswandernde, Kulturfans und Naturfreundinnen und -freunde voll auf ihre Kosten. Auf dem Abschnitt, der zuerst dem Jaunbach und dann der Saane folgt, ist gut erkennbar, wie das Wasser einst die Landschaft geformt hat. Kirchen, Kapellen und das einzigartige Erbe der Region La Gruyère prägen die Strecke.

Brücke über dem Lac de Montsalvens
Genuss auf dem Alpenpanorama-Weg mit einem Stück Le Gruyère d’Alpage AOP inmitten der idyllischen Naturkulisse.