Unter den rund ein Dutzend Gemälden von Claude Monet im Kunsthaus ragen die beiden Seerosen-Bilder durch ihr Format und ihre künstlerische Bedeutung heraus. Mit sechs Meter Länge und zwei Meter Höhe, also zwölf Quadratmetern bemalter Fläche, sprengt das Werk alle Proportionen, die mit dem Bild als «Fenster» verbunden werden. Der Horizont ist gänzlich verschwunden. Durch die markante Aufsicht fallen Wasseroberfläche und Bildträger zusammen. Der Betrachter erfasst das Gemälde nicht auf einen Blick, sondern im Vollzug des Schauens, während er sich davor bewegt. Dabei durchwandert das Auge den Farbraum, in dem sich Gegenständliches mit Ungegenständlichem ablöst.

Detailinformationen

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Titel
Der Seerosenteich mit Iris
Kategorie
International classics
Künstler
Claude Monet
Material
Öl auf Leinwand
Jahr
1914/1922
Grösse
200 x 600 cm
Besitzer

Geschenk Emil Georg Bührle, 1952, Kunsthaus Zürich

Kunsthaus Zürich
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