Faszination Mittelalter
Aperçu
Introduction
Musik aus Mittelalter und Frührenaissance auf historischen Blasinstrumenten und Orgelmusik aus Frankreich.
Ob in gotischen Romanen, nachgestellten Ritterkämpfen, im Film und Computerspiel oder im Wiederaufleben alter Musizierpraktiken: das Mittelalter fasziniert bis heute. In so einer geschichtsträchtigen Stadt wie Basel sind die Spuren des Mittelalters immer noch sichtbar, man erkennt sie an Kirchen, Toren und manchen Häusern der Innenstadt.
Wie hat aber diese faszinierende Epoche geklungen? Auch um das zu erfahren, ist Basel genau der richtige Ort. An der Schola Cantorum Basiliensis beschäftigen sich Musikerinnen und Musiker seit Jahrzehnten mit ebendieser Frage. Sie erforschen die Quellen, erlernen historische Instrumente, studieren entsprechende Spielpraktiken und es gelingt ihnen auf diese Weise, die scheinbar längst verschwundene Klangwelt wieder zu entdecken.
Im Mittelalter entwickelten sich die Kultur- und Musikzentren an Kathedralen und Klöstern sowie an weltlichen Zentren der Macht: an Fürsten- und Königshöfen und in reichen Städten. Die weltliche Musik wird im Programm präsentiert durch ein für die damalige Zeit sehr typisches Instrumentalensemble, bestehend aus lauten Bläserinstrumenten: Schalmei, Pommer, Dulzian, Zugtrompete. Sie spielten eine zentrale Rolle in der Gesellschaft: jeder Monarch, Fürst oder freie Stadt beschäftigte eine solche Gruppe. Für sie war es der beste Weg, Musik und Unterhaltung bereitzustellen, zu gesellschaftlichen Anlässen im Freien oder zum Tanz in grossen Räumen. Die Mitglieder des Basler Ensembles «Alta Bellezza» Hanna Geisel, Ann Allen und Adam Bregman werden im Konzert Originalkompositionen aus dem 14. und 15. Jahrhundert auf historischen Blasinstrumenten aufführen.
Eines der wichtigsten Symbole des Mittelalters ist die gotische Kathedrale. Zunächst war der vom Italiener Giorgio Vasari eingeführter Begriff Gotik abwertend gemeint, als eine «barbarische» Kunst im Gegensatz zu der wahren klassischen Kunst der Renaissance. Erst die Romantiker entdeckten die eigenartige Schönheit dieser Architektur wieder; später setzten Victor Hugo, Claude Monet und Marcel Proust in ihren Werken der gotischen Kathedrale ein zeitloses Denkmal. Aus der Blütezeit der französischen romantischen Orgelmusik vom Ende 19.- Anfang 20. Jahrhunderts stammen Orgelkompositionen, die im Konzert von der Organistin der Peterskirche Ekaterina Kofanova gespielt werden. Diese durch die monumentalen gotischen Kathedralen inspirierten Werke lassen poetische Klangbilder der längst vergangenen Zeit entstehen.
Ensemble «Alta Bellezza»: Hanna Geisel, Ann Allen und Adam Bregman
Ekaterina Kofanova, Orgel
| Adresse de contact |
Ekaterina Kofanova
Künstlerische Leiterin Verein Orgelmusik St. Peter Peterskirchplatz 8 4051 Basel +41 (0)76 760 56 14 ekofanova@yahoo.com |
|---|---|
| Event Homepage | https://orgelmusik-stpeter.ch/ |
| Video | http://www.youtube.com/v/48JIDBNko0k |
| Prix |
Eintritt frei, Kollekte
|
Dates des manifestations
- lundi, 19 octobre 2026
Découvrir les environs
Peterskirche
Peterskirchplatz 4
4051
Basel
Suisse
Téléphone
+41 (0)61 261 87 24
ekaterina.kofanova@erk-bs.ch
erk-bs.ch