Alpenpässe-Weg
Übersicht
Einleitung
Vom tiefsten Tal der Schweiz über den Augstbordpass auf 2'900 Meter Höhe und wieder hinunter nach Gruben ins schöne Turtmanntal. Die lange Route besticht durch eine gewaltige Aussicht auf die Mischabelkette mit Dom und Weisshorn.
Beschreibung
Am Startpunkt Grächen baute man noch vor einigen Jahrzehnten Getreide an. Da die Region sehr trocken ist, wurde das Wasser des Riedgletschers über Suonen auf die Wiesen und früheren Äcker geleitet. Mit gleich vier solcher Wasserleitungen gilt Grächen als Suonen-Eldorado.
Der etwa anderthalbstündige Abstieg nach St. Niklaus erfolgt anfangs meist über eine asphaltierte oder geschotterte Strasse. Ab Bodmen wechselt man auf einen Pfad, der mehrmals die Autostrasse kreuzt, bis man Wichel erreicht. Von dort aus geht es weiter auf einer Strasse durch den Hauptort des Mattertals St. Niklaus, in Wallisertitsch (Walliser Dialekt) auch Zaniglas genannt. St. Niklaus war im 19. Jahrhundert das Zentrum der Bergsteigerschule der Schweiz und Ausgangspunkt für anspruchsvolle Touren. Von hier aus wurde der Weg für die touristische Entwicklung im Mattertal und rund um Zermatt bereitet.
Wer weniger als 9 Stunden wandern möchte setzt sich nun in die Gondelbahn nach Jungen (oder Jungu) und überwindet so rund 850 Höhenmeter oder zweieinhalb Stunden Wanderzeit. Eine weitere Verkürzungsmöglichkeit ist der Bus von Grächen nach St. Niklaus.
Der Weg von St. Niklaus hoch nach Jungen ist teilweise gepflastert und mit einer stützenden Mauer versehen. Ab Jungen wird der schöne Pfad durch Treppenstufen und Mauerwerke ergänzt, die über die Waldgrenze und vorbei an der Krete Twära führen. Auf der anderen Talseite mit Blick nach Osten ragen die Gipfel des Balfrin mit seinem Gletscher, des Doms und des Klein Matterhorn empor. Über ein grosses Schotterfeld geht es zum Augstbordpass hinauf. Von der Passhöhe auf 2’892 Meter Höhe eröffnet sich eine atemberaubende Weitsicht auf die Walliser Alpen. Es ist der ideale Zeitpunkt, um eine Rast einzulegen.
Anschliessend steigt man nach Gruben ab. Über mehr als 1’000 Höhenmeter geht es zunächst über felsiges Gelände und dann auf einem schönen Pfad über Weiden hinunter, danach erreicht man die Baumgrenze. Weitere Serpentinen führen zum Etappenziel Gruben. Das kleine Dorf im Turtmanntal hat die höchste Baumgrenze Europas und wird nur im Sommer bewohnt.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Grächen
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|---|---|
| Zielort |
Gruben
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| Aufstieg |
1950 m
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| Abstieg |
1750 m
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| Distanz |
22 km
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| Dauer |
9 h 10 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
9 h
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-6/etap... |
Fakten
Routennummer
