Emmenuferweg
Übersicht
Einleitung
Die unberührte Flusslandschaft zwischen Entlebuch und Wolhusen gilt als Geheimtipp unter Naturbegeisterten. Die Wanderung führt durch ein geschütztes Auengebiet, wobei man immer wieder ans Ufer des wilden Flusslaufs der Kleinen Emme geführt wird.
Beschreibung
Zwischen Entlebuch und Wolhusen streift die Route durch idyllische Flusslandschaften und Auengebiete. Mal rechts, mal links wandert man entlang des natürlichen Flusslaufs der Kleinen Emme. Auch bei Familien ist diese Etappe des Emmenuferwegs beliebt. Der Weg verläuft mehrheitlich flach und lädt an mehreren Stellen zum Baden, Spielen, Entdecken und Bräteln ein. Dank der zahlreichen ÖV-Haltestellen in unmittelbarer Nähe des Wanderwegs lässt sich die Tour beliebig abkürzen. Für Kindern bieten die zahlreichen Bade- und Spielplätze entlang des Flussufers ein aufregendes Erlebnis.
Vom Bahnhof Schüpfheim geht es in Richtung Rollsportpark direkt ans Emmenufer. Entlang von Wiesen wandernd, wechselt man immer wieder die Flussseite, überquert alte gedeckte Holzbrücken, trifft auf lauschige Buchten und Kiesbänke. Laubwälder und sonnige Uferpassagen wechseln sich ab, bis man wenig später den Spielplatz im Feldgüetli erreicht. Der Spielplatz mit Fussball-, Volleyballfeld und Spieltürmen befindet sich direkt am Ufer der Kleinen Emme, wo schöne Badeplätze für eine Abkühlung einladen. Die Kleine Emme ist ein Wildbach mit eher wenig Wasser. Bei viel Niederschlag kann er jedoch rasant anschwellen, da die lehmigen Flyschböden des Entlebuchs nur wenig Wasser zurückhalten.
In Entlebuch passiert man das eindrucksvolle Gebäude der ehemaligen Ackermann Versandhaus AG, dem ersten Versandhaus der Schweiz. Mit einer Auflage von über 1 Mio. Katalogen war Ackermann bis zur Jahrtausendwende in jedem zweiten Schweizer Haushalt präsent. 2007 musste Ackermann ihr Kerngeschäft einstellen.
Zurück am Emmenufer folgt einer der schönsten Naturabschnitte der gesamten Strecke. Ein besonderes Highlight ist das Gebiet des Emmenmätteli. Mit Naturweihern, artenreichen Magerwiesen und Eidechsenhabitaten hat sich das ursprünglich von einer Überschwemmung zerstörte Gebiet in ein Naturparadies verwandelt. Bei Mäderslehn nähert man sich langsam dem Dorfzentrum von Wolhusen. Der letzte Kilometer entlang der Hauptstrasse kann auch mit dem Bus zurückgelegt werden. Die Gemeinde Wolhusen gehörte einst den Freiherren von Wolhusen. Um 1300 ging sie an die Habsburger über. Diese verloren nach der Schlacht bei Sempach 1386 die Kontrolle über das Gebiet und verpfändeten es 1389 an Luzern. Die Stadt erlangte 1405 die volle Herrschaft über Wolhusen. Die heutige Gemeindegrenze folgt meist Gewässern wie der Kleinen Emme, der Fontanne, dem Flühbach, dem Schwarzebach oder der Wolhuser Wiggere.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Schüpfheim
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|---|---|
| Zielort |
Wolhusen
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| Aufstieg |
240 m
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| Abstieg |
380 m
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| Distanz |
17 km
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| Dauer |
4 h 15 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
4 h 25 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-83/eta... |
Fakten
Routennummer
