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Einleitung

Stoisch schlängelt sich die Limmat westwärts, unbeirrt schaut das Kloster Fahr zu. Die aargauische Gross-Shoppingmeile wird nur am Rande berührt. Stets der Limmat folgend erreicht man die Bäderstadt Baden.

Umleitung / Sperrung

Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier

Beschreibung

Seit 1997 schwebt die Engelsfrau (l'ange protecteur) der Künstlerin Niki de Saint Phalle in der Zürcher Bahnhofshalle und soll den Reisenden Glück bringen – natürlich auch auf dem Velo. Bevor es los geht, lohnt sich ein Besuch im Landesmuseum nebenan. Es ist das meistbesuchte Museum der Schweiz. Wer sich keine Ausstellung ansehen möchte, kann auch einfach einen Blick in den grossen Innenhof werfen. Es lohnt sich. Vom Hauptbahnhof geht es Richtung Hardbrücke, wo der Veloweg von den belebten Strassen auf einen ruhigen Naturweg entlang des Limmatufers wechselt. Die Strecke verläuft gemütlich und eben entlang des Flusses, der bis ins Ziel nach Baden kaum mehr verlassen wird. Ein wahrer Klassiker einer Flussvelotour!

Gebadet wird nicht nur in Baden, sondern auch im Flussbad der Werdinsel. Kurz vor Fahrweid erreicht man das Kloster Fahr, ein Benediktinerinnenkloster, das seit seiner Gründung um das Jahr 1130 mit dem Kloster Einsiedeln ein Doppelkloster bildet.

Unmittelbar danach passiert man die Burgruine Schönenwerd, eine im 11. Jahrhundert erbaute Inselburg, die an einem strategisch wichtigen Ort für den Handelsverkehr an der Limmat und der Strasse nach Baden liegt.

In Dietikon wechselt der Weg mehrmals die Flussseite, danach schlängelt sich die Route weiter durch bewaldetes Gebiet bis nach Neuenhof. Bei der Autobahnraststätte Würenlos, auch «Fressbalken» genannt, führt ein talquerender Erholungsweg an der Autobahn vorbei und durch das Industriegebiet nach Wettingen. Auf dieser Strecke passiert man die Klosterhalbinsel Wettingen, die das besterhaltene Zisterzienserkloster der Schweiz beherbergt, samt seiner Klosterkirche und den historischen Gärten. Auch die Kantonsschule nutzt die Räumlichkeiten.

Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Etappenziel. Die Altstadt von Baden ist bereits von weitem sichtbar. Es muss lediglich die gedeckte Holzbrücke überquert werden, um in die Altstadt einzutauchen. Die Geschichte von Baden reicht bis ins erste Jahrhundert nach Christus zurück, als schon die Römer die warmen Thermalquellen im damaligen Aquae Helveticae nutzten. Aus 18 verschiedenen Quellen sprudelt in Baden das mineralreichste Thermalwasser der Schweiz. Daher pflegt die Stadt schon lange eine Tradition der Entspannung und Erholung und hat auch ein aktives Kulturleben.

Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein

Technische Angaben

Inhalte Technische Angaben anzeigen
Startort
Zürich
Zielort
Baden
Aufstieg
190 m
Abstieg
220 m
Distanz
28 km
Distanz auf Asphalt
10 km
Distanz auf Naturbelag
18 km
Mehrtagesroute
2 Tage
Konditionelle Anforderungen
Leicht
Thema
Entlang dem Wasser

Route

Goldküste–Limmat

Rapperswil - Baden
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Karte

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Fakten

Routennummer

Etappe: 2/2

Distanz

28 km

Aufstieg

190 m

Reiseinformationen: Zürich