Lötschberg–Jura
Übersicht
Einleitung
Kandersteg ist von Gletschern und wilden Flühen umsäumt, im ganzen Kandertal sieht man bäuerliche Einzelbauten, kompakte Dörfer existieren erst seit 150 Jahren. Wir begleiten die wilde Kander, der imposante Niesen taucht auf, das Tal wird breiter.
Beschreibung
Zuhinterst im Kandertal liegt das Dorf Kandersteg. Hier befindet sich der Autoverlad Lötschberg, der durch den Tunnel direkt ins Wallis führt. Der Lötschbergtunnel wurde 1913 eröffnet und verbindet seither die beiden Bergkantone. «Freude herrscht», wie es der in Kandersteg geborene Alt-Bundesrat Adolf Ogi ausdrücken würde. Freude herrscht auch auf der abenteuerlichen Fahrt hinab zum Blausee. Im Rücken das Blüemlisalp-Massiv, am Wegesrand viel Gestrüpp und Felsbrocken voller Moos. Stets begleitet einen das Rauschen der Kander, die auf ihren 47 Kilometern bis zum Thunersee das Gastern- und das Kandertal durchfliesst. Der Blausee, mit seinem schönen blau-türkis schimmernden Wasser, ist eine Touristenattraktion par excellence.
Der Veloweg verläuft nun grösstenteils eben an vereinzelten bäuerlichen Häusern vorbei. Vom oberen Kandertal aus betrachtet wirkt der Niesen wie ein ganz gewöhnlicher Berg. Ist er aber nicht: Weiter unten im Tal, wenn er bereits halb umrundet ist, zeigt sich seine nahezu perfekte Pyramidenform. Sie hat schon Künstler wie Hodler, Klee oder Amiet inspiriert.
Die nächsten Ortschaften an der Etappe sind Frutigen mit dem alten Kanderviadukt und Reichenbach im Kandertal. Kurz darauf führt die Etappe dann an der Niesenbahn vorbei, die auf den eindrücklichen Gipfel hinauffährt. Blickt man hier auf die stattlichen Bergflanken, scheinen die schönen, alten Bauernhäuser wie dahingepinselt an den Hängen zu kleben.
Ab Wimmis verlässt die Etappe die Kander, überquert danach die Simme und verläuft ein kurzes Stück durch den Simmewald. Das Tal weitet sich nun, die Ortschaften werden grösser. Die Route führt durch das Naturschutzgebiet Augand, wo Simme und Kander zusammenfliessen. Auf der Höhe des Thunersees fährt man am Amsoldingersee vorbei, an dem sich auch das gleichnamige Schloss befindet. Gleich daneben liegt der kleinere Übeschisee. Jetzt ist es nicht mehr weit ins Etappenziel Thun, dem Eingangs- oder in diesem Fall Ausgangstor aus dem Berner Oberland.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Kandersteg
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|---|---|
| Zielort |
Thierachern
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| Aufstieg |
380 m
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| Abstieg |
900 m
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| Distanz |
38 km
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| Distanz auf Asphalt |
33 km
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| Distanz auf Naturbelag |
5 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Leicht
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-64/etapp... |
Fakten
Routennummer
