Lötschberg–Jura
Übersicht
Einleitung
Der Pass des Rangiers führt ins Reich der Pflaumenart Damassine. Der Schnaps, der aus Ihr gebrannt wird, ist bei Kennern beliebt. Acker reiht sich an Acker bis nach Porrentruy. Dieser ehemalige Sitz des Fürstbischofs wartet mit einem sehenswerten Schloss auf.
Beschreibung
In Delémont kann an einem der fünf grossen Brunnen aus dem 16. Jahrhundert Wasser nachgefüllt werden – und los kann es gehen. Bis Develier führt die Route dem Ruisseau de la Pran entlang – und leider auch der Autobahn. Anschliessend verlässt der Veloweg die Dörfer und führt durch Wälder und Felder, wo sich die Kühe zahlreich tummeln. Schliesslich sind sie mitverantwortlich für das Gelingen des ausgezeichneten Greyerzer-Käses für die «Fromagerie de Develier».
Der Weg windet sich durch zwei grosse Kurven und seigt hinauf auf den 856 Meter hohen Bergpass Col des Rangiers, der die Orte Develier und Courgenay verbindet. Von dort aus setzt sich die Etappe auf kurvenreichen Strassen fort. Umgeben von stämmigen Buchen, Kiefern und Eichen geht es hinab ins Dorf La Malcôte. Die Bäume sind oft umschlungen von Efeu und schimmerndem Moos. Die Region, in der man sich nun befindet, wird oft als Obstgarten des Juras bezeichnet. Sie ist vor allem für ihre Damassine bekannt, eine spezielle Pflaumensorte, die hier zum berühmten Eau de Damassine gebrannt wird – einem bei Kennern geschätzten Schnaps.
Nach Cornol ist es nur noch ein kurzer Weg bis zum Hauptort des Ajoie. Porrentruy erstreckt sich nahe der französischen Grenze und ist die zweitgrösste Stadt im Kanton Jura. Sehenswert ist die Altstadt mit Bürgerhäusern im barocken, gotischen und neoklassizistischen Stil. Dazwischen stehen grosse Brunnen wie der Samariter- oder der Schweizerbrunnen. Von den mittelalterlichen Stadtbefestigungen ist die 1563 erbaute Porte de France noch erhalten.
Von seiner hübschen Seite zeigt sich auch der Spazier- und Veloweg entlang des Flusses l'Allaine. Die Route führt nun westwärts in Richtung Frankreich. Die Region des Allaine-Tals weist viele grössere und kleinere Höhlen auf, von denen einige bereits in der Jungsteinzeit besiedelt waren. Der Weg zum Ziel verläuft ohne grosse Steigung abseits stark befahrener Strassen, durch ruhige Landschaften, Dörfer sowie Felder, Wälder und Gewässer.
Nachdem der Weg die Wälder verlassen hat, ist das Etappenziel Boncourt bald erreicht und somit auch das Ende der Lötschberg-Jura Route. Die Geschichte von Boncourt ist geprägt von wechselnden Verwaltungsstrukturen und Zugehörigkeiten zu verschiedenen Herrschaftsbereichen. Im 19. Jahrhundert trugen die Gründung einer Tabakfabrik und der Bau der Eisenbahn zum Wachstum des Dorfes bei, wodurch Boncourt zu einer der wohlhabendsten Gemeinden im Kanton Jura wurde.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Delémont
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|---|---|
| Zielort |
Boncourt
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| Aufstieg |
580 m
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| Abstieg |
620 m
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| Distanz |
43 km
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| Distanz auf Asphalt |
41 km
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| Distanz auf Naturbelag |
2 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Thema |
Über einen Pass
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-64/etapp... |
Fakten
Routennummer
