Abheben mit Volksmusik
"En Brommbass, e Giige, e Hackbrett..." und einen Tanzboden dazu – mehr brauchen die Appenzeller nicht, um bis in die Morgenstunden ausgelassen zu feiern. Der schöne Brauch der Stubete, wie sie das ungezwungene Treffen von Volksmusikanten nennen, ist bis heute sehr lebendig.
In privaten wie in öffentlichen Stuben, im pittoresken Städtchen Appenzell mit seinen kunstvoll verzierten Holzhäusern – und besonders auf der Alp. Magische Momente bescheren etwa die sommerlichen „Alpstobeden“ in den Berggasthäusern Plattenbödeli und Bollenwees. Hier, in der eindrücklichen Kulisse des Alpsteins, versammeln sich Musiker und Gäste zum Jodlen, Schölleschötte, Ruggussele. Und zum Tanzen: Der Hierig, das kunstvolle Liebesspiel, bei dem sich Paare tanzend näher kommen, ist der Höhepunkt jeder Stobede.