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Einleitung
Der stark bewaldete «Jorat», ein Molasse-Hügelgebiet nördlich der Endstation der Lausanner Métro ist das grösste zusammenhängende Waldgebiet im Schweizer Mittelland. Zwischen Lausanne und Moudon gelegen, wird es randlich durchquert von der einstigen Hauptstrasse nach Bern.
Naturerlebnispark Jorat im Überblick
Sein Name stammt vom keltischen Wort «jor» was soviel bedeutet wie Wald – der gleiche Ursprung also wie der Jura. 7000 Hektar gross sind die Jorat Wälder und es fällt, bedingt durch die geografische und klimatische Lage, reichlich Niederschlag. Der Wald gilt denn auch als Wasserschloss. Viele Feuchgebiete und Sümpfe halten das Regenwasser zurück – im Falle einer starken Verschmutzung des Genfersees, könnte der Jorat die Wasserversorgung der Region vorübergehend sicherstellen.
Einst von kirchlichen Institutionen bewirtschaftet, ergaben sich später immer wieder Probleme mit den Jorat-Räubern (Banditen), die bewaffnet mit Messern, Schwertern und Knüppeln, Pilger, Kaufleute und Adlige überfielen.
Wegen der Stadtnähe zu Lausanne besuchen heute jährlich rund 1 Million Spaziergänger das Gebiet, um hier Ruhe und Frische zu geniessen. Die zu einem grossen Teil ländliche Gegend ist geprägt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit einer hohen, bemerkenswerten Artenvielfalt.
