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Einleitung
Das Trient-Tal (Vallée du Trient) verbindet Martigny im Unterwallis über den Grenzort Le Châtelard mit dem bekannten französischen Ferienort Chamonix am Fuss des Mont Blanc. Das Trient-Tal ist ein intaktes Naturparadies mit wilden Schluchten, Grotten und einem der schönsten Gletscher der Alpen.
Trient-Tal im Überblick
Von Vernayaz in der Rhoneebene aus scheint das Trient-Tal beinahe unerreichbar. Die schmalspurigen Gleise der Zahnradbahn «Mont-Blanc Express» Martigny - Châtelard - Chamonix überwinden in engen Kehren die Talstufe hinauf zur sonnigen Hochebene der kleinen, traditionsreichen Ferienorte Salvan, Les Granges, Les Marécottes und Finhaut. Eine Seilbahn bringt die Gäste ins Wander- und Skigebiet La Creusaz (1777m), im Tal warten ein Alpenzoo und ein schönes Felsenschwimmbad.
Bereits am Taleingang wartet ein erster Höhepunkt des Trient-Tals, eine 200m tiefe Schlucht bei Vernayaz, die der Wildbach Trient in den Felsen geschnitten hat. Eine 1934 gebaute Brücke verbindet in Schwindel erregender Höhe die gegenüberliegenden Wände, und unten am Wasser führt ein spektakulärer Fussweg über am Felsen klebende Holzstege.
Einen Abstecher lohnt der beeindruckende, 114m hohe Pissevache-Wasserfall nahe bei Vernayaz. Im Jahr 1779 schrieb Goethe: «Endlich traten wir vor den Wasserfall, der seinen Ruhm vor vielen anderen verdient.» Auch die zauberhafte Nymphen-Grotte in der Schlucht der Tête-Noire (Grotte aux Nymphes / Gorges mystérieuses de Tête-Noire) kurz vor Le Châtelard kann zu Fuss auf einem Erlebnisweg entdeckt werden.
