Unterwegs entfaltet sich ein Kaleidoskop an stillen und abenteuerlichen Erlebnissen, sei es auf dem Klettersteig, im Drehrestaurant, im Olympioniken-Camp oder in den Salzminen von Bex. Den buchstäblichen Höhepunkt sollte sich niemand entgehen lassen, der auch nur annähernd schwindelfrei ist: den weltweit einzigartigen «Peak Walk» im Glacier 3000.
Detaillierte Informationen zur Route finden Sie hier: PDF Ausflug in die Alpen
Nachfolgend stellen wir Ihnen 13 Ausflugstipps entlang der Route vor.
Tipp 1: Centre Mondial du Cyclisme
Es sieht aus wie ein gestrandetes UFO und ist ein Sportzentrum der Weltklasse: Im Welt-Radsport-Zentrum in Aigle trainieren ausgewählte Topathleten aus der ganzen Welt. Auch Sie können einmal olympische Luft schnuppern. Wagen Sie sich aufs Trampolin, auf den olympischen BMX-Parcours oder riskieren Sie eine Runde auf der 200 Meter langen überdachten Radrennbahn!
Tipp 2: Schloss Aigle
Majestätisch ragt das Schloss Aigle aus den Weinbergen – eine mittelalterliche Trutzburg wie aus dem Bilderbuch. Sie beherbergt das Waadtländer Weinmuseum, das die fast 2000-jährige Geschichte des Weinbaus im Kanton Waadt erzählt. Ein prächtiger Park und weitere kleine Museen gehören zur Anlage. Ein heisser Tipp für Familien: der «Parc Aventure» mit seinem luftigen Parcours in den Baumwipfeln.
Tipp 3: Salzminen von Bex
Die Salzminen von Bex sind seit 1684 in Betrieb. 35 Tonnen Salz werden auch heute noch jährlich hier gewonnen. Über die Jahrhunderte hinweg entstand so ein riesiges unterirdisches Labyrinth, das teilweise besichtigt werden kann. Per Grubenzug geht es ins Innere, wo eine Ton- und Bildschau die verschiedenen Salzgewinnungsmethoden erklärt. Der anschliessende Rundgang zu Fuss dauert etwa eine Stunde.
Tipp 4: Thermalbad Lavey les Bains
Man sagt, es seien Ziegen gewesen, welche die Menschen auf die Spur der Salzvorkommen in der Nähe brachten, weil sie mit Vorliebe das Wasser von Lavey-les-Bains tranken. Dieses sprudelt mit 69 Grad aus dem Bergesinnern – womit dies die heissesten Quellen der Schweiz sind. Angenehmere 32 bis 35 Grad hat das Wasser in der schönen Thermalbadanlage, und man darf sich hineinlegen, ohne es zu trinken.
Tipp 5: Golfplatz Villars
Auf so hohem Niveau möchte jeder einmal golfen! Der Golf-Club von Villars liegt sonnige 1600 Meter hoch und lässt in punkto Aussicht nichts zu wünschen übrig: Vis-à-vis grüsst das herrlichste Alpenpanorama inklusive Mont Blanc. Die 18-Loch-Anlage auf 5288 Metern Länge gilt als überaus gelungen und anspruchsvoll. Aber pssst: Die meisten kommen ganz ohne Handicap und geniessen einfach die Aussicht zum Lunch.
Tipp 6: Taveyanne
Im wunderhübschen Bergdorf Taveyanne mit seinen Holzchalets und Schindeldächern kann man nach der Wanderung neue Kraft tanken. Das Dorf steht unter Denkmalschutz und funktioniert ohne Elektrizität; das Raclette im urchigen Restaurant Refuge kommt aus dem Holzofen. Ausserdem gibt es Fondue, Charbonnade, Crôute aux Champignons, Rösti und hausgemachte Fruchtwähen. Was für ein Augen- und Gaumenschmaus!
Tipp 7: Gipspyramiden
Diese beeindruckenden Karstgesteinsfiguren sind Teil eines Naturreservats in der Nähe des Col de la Croix, der Villars mit Les Diablerets verbindet. Vom Gipfel des Passes aus (1778 m ü. M.) erreicht man in wenigen Minuten die von der Natur geformten Gips-Pyramiden. Ein geologisches Wunderwerk hat hier die Erosion mit Wind und Wasser über Jahrtausende hinweg geschaffen – ein schlichtweg erhabenes Erlebnis.
Tipp 8: Via Ferrata am Wasserfall
Die Via Ferrata von Les Diablerets ist ein Klettersteig für Könner. Sie liegt auf einer Klippe auf der rechten Seite des Wasserfalls «Le Dar» und ist wegen ihrer vielen Überhänge anspruchsvoll (Schwierigkeitsgrad D). Am Ende erwartet Sie eine atemberaubende Tyrolienne von 400 Metern Länge. Zugang ab Col du Pillon über zehnminütigen Fussmarsch in Richtung Wasserfall, Dauer rund anderthalb Stunden.
Tipp 9: Musée des Ormonts
Im winzigen Weiler Vers-l’Eglise, zwei Kilometer von Diablerets entfernt, liegt dieses entzückende kleine Museum, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Geschichte und Geologie, die Naturgefahren, die Alpwirtschaft, die Sprachgeografie und das Alltagsleben des Ormonaner Tales (Vallée des Ormonts) zu dokumentieren. Wir finden: Dieses Bijou ist einen kurzen Boxenstopp wert.
Tipp 10: Peak Walk - Glacier 3000
Einmal wie James Bond über den Abgrund balancieren ... Die erste Hängebrücke der Welt, die zwei Gipfel miteinander verbindet, liegt zwischen Gstaad und Les Diablerets, ist 107 Meter lang, 80 Zentimeter breit und führt vom «Scex Rouge» (2971 Meter) zum «View Point». Der "Peak Walk by Tissot" ist für Besucher des Glacier 3000 kostenlos. Einfach einmalig!
Tipp 11: Drehrestaurant Kuklos
Kennen Sie einen Ort, von dem aus man sowohl die Eigernordwand als auch den Mont Blanc bewundern kann? Richtig, das Drehrestaurant «Kuklos» hoch über Leysin. Es rotiert in 90 Minuten – solarbetrieben – einmal um die eigene Achse. Gerade genug Zeit, um bei einer feinen Rösti zuzusehen, wie der Eiger, der Mont Blanc, das Matterhorn, der Genfersee, die Schweizer Riviera und das Rhonetal vorbeidefilieren.
Tipp 12: Medizinalpflanzengarten Gentiana
Wer sich für Naturheilkunde und Phytotherapie interessiert, ist hier genau richtig. Mit Blick über das Rhonetal kann man im Medizinalpflanzengarten «Gentiana» – unterhalb des Dorfs Leysin, nicht weit vom Sportzentrum – eine der grössten Sammlungen von Enzian und Heilpflanzen in ihrer natürlichen Umgebung studieren: im Wald, am Waldrand, im Feuchtgebiet, auf Trockenwiesen, Brachland oder Steinboden.
Tipp 13: Abenteuerpark Aigle
Tarzan ist wieder da...! Auf schwankenden Planken durch die Baumwipfel wanken, in 15 Metern Höhe über «Affenbrücken» balancieren, sich über schwingende Seilbrücken hangeln oder an abenteuerlichen Tyroliennes ins Leere stürzen – der Abenteuerpark von Aigle bietet Kindern und Erwachsenen Abenteuer pur inmitten der Baumwipfel. Rund drei Stunden Spass sollte man für den Hochseilpark im Fahy-Wald einplanen.