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Einleitung

Die gemütliche Wanderung folgt im engen Talboden dem eisblauen Inn, der sich zwischen gewaltigen Gebirgszügen durch das Unterengadin windet. Auf schmalen Pfaden, vorbei an Felswänden und durch alte Nadelwälder trifft man auf die Ruine der Burg Rohan und die Hinrichtungsstätte Fuorcha.

Beschreibung

Das malerische Engadiner Dorf Zernez ist das Tor zum Schweizerischen Nationalpark. Mit einer Fläche von 172 Quadratkilometern bildet er das grösste Schutzgebiet der Schweiz. Er ist bekannt für seinen Reichtum an alpinen Tieren und Pflanzen in einer seit über hundert Jahren geschützten und kaum berührten Naturlandschaft.

Auf einer leicht aufsteigenden Forststrasse wird Zernez verlassen und das Pfadiheim Clüs passiert. Weiter aufsteigend wird auf einer Höhe von 1‘646 Metern der höchste Punkt der Route erreicht. Hier befindet man sich tief im God da la Güstizia, dem Gerichtswald. Auf teilweise schmalen Waldpfaden geht es nun wieder talwärts bis zum Ufer des Inn.

Der Wanderweg verläuft zwischen Feldern und dem eisblauen Bergbach entlang. Auf der anderen Uferseite liegt die Hauptstrasse und direkt dahinter erhebt sich der steile, bewaldete Hang des Piz dal Ras. Der Weg liegt im Schatten einzelner Bäume und Büsche und bietet eine wunderbare Sicht auf den engen, flachen Talboden zwischen den mächtigen Bergketten des Unterengadins. Auf einer schmalen, elegant geschwungenen Fussgängerbrücke aus Holz könnte man hier den Inn überqueren.

Vor Susch weitet sich das Tal und auch der Inn wird breiter. Zur rechten Seite liegt hier die ehemalige Richtstätte der umliegenden Gemeinden. Sie besteht aus zwei massiven, vier Meter hohen Steinsäulen, die den Galgen trugen, bevor die Kantone die Todesstrafe abgeschafft haben.

Kurze Zeit später wird Susch erreicht. Hier bietet das Muzeum Susch einen Einblick in die Kunst. Zur rechten Seite auf dem Hügel Chaschinas erinnert eine sternförmige Festungsanlage an Verteidigungskämpfe im Mittelalter.

Vorbei an der spätgotischen Dorfkirche und den typischen Engadiner Häusern zweigt man wieder in den Wald ab. Währendem der Inn tiefer im Tal fliesst, steigt der Wanderweg hinauf zur Prasüra Gronda. Vorbei an Felswänden führt der Weg hinunter nach Lavin und zurück zum Innverlauf. An Panzersperren des Ersten Weltkrieges vorbei und über eine schöne gedeckte Holzbrücke wird das Etappenziel erreicht.

Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein

Technische Angaben

Inhalte Technische Angaben anzeigen
Startort
Zernez
Zielort
Lavin
Aufstieg
440 m
Abstieg
480 m
Distanz
12 km
Dauer
3 h 25 min
Dauer umgekehrte Richtung
3 h 30 min
Technische Anforderungen
Leicht
Konditionelle Anforderungen
Mittelschwer
Mehr Informationen https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-87/eta...

Route

Via Engiadina

Maloja - Vinadi
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Alle Etappen

Karte

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Fakten

Routennummer

Etappe: 6/12

Distanz

12 km

Dauer

3 h 25 min

Aufstieg

440 m