ViaJura
Übersicht
Einleitung
Reise entlang der Suze, wo die industrielle Entwicklung der Gegend begann. Spuren von Dinosauriern und Klusen. Archäologische Überreste und Schluchten machen aus dieser Etappe der ViaJura ein abwechslungsreiches Erlebnis mit Naturschönheiten und Industriebrachen.
Beschreibung
Die letzte Etappe der ViaJura beginnt im Dorf Sonceboz-Sombeval. Im Norden und Osten erheben sich steile, bewaldete Hänge. Der Weg folgt der Suze und bleibt im Talboden, den er sich mit der Bahnlinie und der Autostrasse teilt. Teilweise werden die Verkehrswege in Tunnels durch den Berg geführt.
Auf einem schmalen Pfad am Ufer der Suze geht es zunächst durch den Wald. Zur rechten Seite erheben sich steile Felswände, auf denen vereinzelt kleine Bäume thronen. Nach der Unterquerung der Autobahn geht der Weg in eine Strasse über. Nun weitet sich die enge Schlucht zu einem Tal. Eine schöne Trockenmauer begrenzt das Land des Bauernhofs Métairie de Nidau. Dann zweigt der Weg wieder in den Wald ab und quert nun langsam ansteigend den Nordhang. Teilweise führt der Pfad über schöne Stufen aus Fels und an seltener Flora vorbei.
In La Heutte wird die Suze überquert und die Talseite gewechselt und kurz darauf Péry erreicht. Quer durch die Ortschaft geht es nun in Richtung Süden und zwischen die steilen bewaldeten Felshänge, die die Passage nach Biel eingrenzen. Der industrielle Steinabbau ist schon eine Weile deutlich sichtbar. Trotzdem kommen die Dimensionen der Zementfabrik Vigier Ciment überraschend. Seit 1891 produziert sie in der Reuchenette-Schlucht jährlich 900.000 Tonnen Portlandzement.
Durch eine enge Passage, die auch die Autostrasse und die Zuglinie beherbergt, wird Frinvillier erreicht. Der Weg verläuft hier direkt zwischen zwei Felswänden und der Suze und führt teilweise durch betonierte Tunnels. Nun hält sich die Route an die kanalisierte Suze und führt über enge Stege. So gelangt man in die beliebte Taubenlochschlucht nördlich von Biel.
Der Weg in der kühlen Schlucht unter überhängenden Felswänden ist mit Geländern gesichert. Schmale Stege führen über das Wasser. Im Schatten der Schlucht fliesst die Suze rauschend über Felsbrocken. Teilweise führt der Weg durch Tunnels im Fels und an Höhlen vorbei. Dabei ist auch die geologische Struktur äusserst spannend, die die Geschichte von 150 Millionen Jahren Erdgeschichte erzählt. 200 Meter dicke Kalksteinschichten, die im Jurameer abgelagert wurden, sind hier unter grossem Druck aufgerichtet, gefaltet und von der Suze durchschnitten worden.
Am Ausgang der Schlucht befindet sich das Wasserkraftwerk Bözingen. Mit mehreren Standorten produziert das Kraftwerk Strom für etwa 4‘500 Vier-Personen-Haushalte. Wenig später erreicht man die Hauptstrasse, die ins Stadtzentrum von Biel führt. Hier endet die letzte Etappe des Via-Jura-Wegs.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Sonceboz
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|---|---|
| Zielort |
Biel
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
600 m ü.M.
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| Aufstieg |
300 m
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| Abstieg |
500 m
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| Distanz |
14 km
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| Dauer |
3 h 40 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
4 h
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Geeignete Jahreszeit |
Ganzes Jahr
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-80/eta... |
Fakten
Routennummer
