Überblick

  • Datum

    18. März - 31. Juli 2026

Einleitung

Die Galerie Allegra Ravizza freut sich, die Ausstellung „Flusso Cosmologico“ zu präsentieren, eine sprachliche Untersuchung im kosmisch-science-fiction-artigen Kontext von Bruno Contenotte und

Einzigartig in ihrer Art und vereint durch ausgeprägten Erfindergeist und lebhafte Kreativität, betrachteten Bruno Contenotte (1922–1992) und Renato Volpini (1934–2017) die zeitgenössischen Ausdrucksformen und den Einsatz neuer Materialien auf dynamische und lebendige Weise und gingen über traditionelle künstlerische Techniken hinaus, zugunsten eines expressiven, dialektischen und technologischen Experimentalismus.

Ab den 1960er Jahren brach entschied sich Bruno Contenotte, ähnlich wie ein Alchimist, dafür, sich durch ungewöhnliche, industriell hergestellte synthetische Materialien wie Polyester, Expansopoli und Silikone auszudrücken, die, durch geeignete Behandlung mit Feuer, speziellen Säuren und chemischen Reagenzien, auf Resinflex oder Jute fixiert wurden, um science-fictionartige Assoziationen und metaphysische Bilder zu schaffen. So entstand ein einzigartiges Repertoire an planetarischen und weltraumbezogenen Bildern (die damals unbekannt und noch nur vorstellbar waren) sowie Darstellungen unbekannter und geheimnisvoller Orte, in denen die poetische Wahrheit zum Vorschein kommt, die der Künstler über den Kosmos besitzt.

Im selben Zeitraum wurde Renato Volpini, gebürtiger Neapolitaner und in Urbino ausgebildet, während eines Aufenthalts auf Panarea Zeuge eines Ereignisses, das sein Leben und sein künstlerisches Schaffen für immer prägte: Im Jahr 1961 erblickte er über dem Meereshorizont ein Raumschiff. Diese Sichtung prägte sein Schaffen, das bereits von Forschung und Bewegung geprägt war, unauslöschlich; von diesem Moment an wandte er sich der Erforschung des Anderswo und der Vorstellung jener himmlischen Routen zu, die die Wissenschaft gerade erst zu beschreiten plante.

Auf seinem Weg von der Malerei zur Skulptur, von Radierungen und Aquatinta-Drucken zu experimentellen Gravurtechniken, von der Zeichnung zum elektronischen Druck, stellt Volpini – ähnlich wie ein Architekt – auf diesen Trägern Collagen aus verschiedenen Materialien zusammen und schafft so science-fictionartige Silhouetten in leuchtenden Farben, die den mechanischen Charakter von Raumschiffen mit der sensiblen Intelligenz eines Lebewesens verbinden. So entstehen surreale und traumhafte Darstellungen, in denen das mechanische Element und seine räumlichen Vorrichtungen bis hin zur Personifizierung zum Leben erweckt werden und dabei die Subjektivität der kollektiven Vorstellungswelt mit der Objektivität der Maschine vereinen.

Im selben Zeitraum wurde Renato Volpini, gebürtiger Neapolitaner und in Urbino ausgebildet, während eines Aufenthalts auf Panarea Zeuge eines Ereignisses, das sein Leben und sein künstlerisches Schaffen für immer prägte: Im Jahr 1961 erblickte er über dem Meereshorizont ein Raumschiff. Diese Sichtung prägte sein Schaffen, das bereits von Forschung und Bewegung geprägt war, unauslöschlich; von diesem Moment an wandte er sich der Erforschung des Anderswo und der Vorstellung jener himmlischen Routen zu, die die Wissenschaft gerade erst zu beschreiten plante.

Auf seinem Weg von der Malerei zur Skulptur, von Radierungen und Aquatinta-Drucken zu experimentellen Gravurtechniken, von der Zeichnung zum elektronischen Druck, stellt Volpini – ähnlich wie ein Architekt – auf diesen Trägern Collagen aus verschiedenen Materialien zusammen und schafft so science-fictionartige Silhouetten in leuchtenden Farben, die den mechanischen Charakter von Raumschiffen mit der sensiblen Intelligenz eines Lebewesens verbinden. So entstehen surreale und traumhafte Darstellungen, in denen das mechanische Element und seine räumlichen Vorrichtungen bis hin zur Personifizierung zum Leben erweckt werden und dabei die Subjektivität der kollektiven Vorstellungswelt mit der Objektivität der Maschine vereinen.

Als mutige Experimentatoren und Nonkonformisten lassen sich Bruno Contenotte und Renato Volpini nicht in eine bestimmte künstlerische Strömung einordnen oder in eine Schublade stecken, sondern bewegen sich zwischen Abstraktion und Naturalismus.

Aus den Werken beider Künstler geht nämlich eine kosmisch-räumliche Vision hervor, die durch eine Absicht neu interpretiert wird, die nicht banal reproduktiv, sondern innovativ und verwandelnd ist und sich von einem Experimentieren um des Experimentierens willen unterscheidet. Die Gemälde von Contenotte (auch als MQI, d. h. „Metafisica Quantica Immagini“, bezeichnet) stellen in der Tat imaginäre – und somit science-fictionartige – Metaphysiken dar, die jeglichen Bezug zur Wissenschaft oder zu den Massenmedien vermeiden und stattdessen Darstellungen kosmischer Möglichkeiten und noch unbekannter, unerfahrbarer planetarischer Wahrheiten bevorzugen.

Ebenso entzieht sich auch das Werk von Renato Volpini, obwohl es in Aussehen und Ästhetik stärker von der Pop-Art beeinflusst ist, der blossen Mythologisierung und Massifizierung des Objekts zugunsten einer persönlichen und zugleich intersubjektiven Darstellung, in der sich künstlerische Kreativität und technologisches Experimentieren verbinden, um ein kunstvolles und bewusstes Konstrukt zu schaffen.

Ausgehend von physikalischen und mechanischen Phänomenen beziehen sowohl Contenotte als auch Volpini das Element des Bewusstseins und der Wahrnehmung in ihre strukturelle Sichtweise ein, wodurch sie die mechanistische Sichtweise der Realität überwinden und ein Universum tiefgreifender Zusammenhänge andeuten. Der Künstler, der sich als dynamischer Beobachter der physikalischen Natur versteht, beteiligt sich somit aktiv an der Definition der Realität und schafft ein Feld interplanetarischer Möglichkeiten.

In der Ausstellung folgen somit Volpins Raumfahrzeuge auf Contenottes kosmisch-metaphysische Bilder in einem Dialog, der sich durch die Heterogenität der Medien, Dynamik und farbliche Brillanz auszeichnet. Tatsächlich nutzen beide Künstler die Kraft der Farben und die psychosensorische Re

Eventinformationen

Inhalte Eventinformationen anzeigen
Lokalität Marco Lucchetti Art Gallery
Piazza Cioccaro 11
6900 Lugano
Switzerland
Preis
Eingang
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Veranstaltungsdaten

  • Freitag, 3. Juli 2026
  • Samstag, 4. Juli 2026
  • Sonntag, 5. Juli 2026
  • Montag, 6. Juli 2026
  • Dienstag, 7. Juli 2026
  • Mittwoch, 8. Juli 2026
  • Donnerstag, 9. Juli 2026
  • Freitag, 10. Juli 2026
  • Samstag, 11. Juli 2026
  • Sonntag, 12. Juli 2026
  • Montag, 13. Juli 2026
  • Dienstag, 14. Juli 2026
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  • Montag, 20. Juli 2026
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  • Mittwoch, 22. Juli 2026
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  • Freitag, 31. Juli 2026

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Datum

18. März - 31. Juli 2026

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