Grenzpfad Napfbergland
Übersicht
Einleitung
Von Huttwil aus führt die Wanderung auf den höchstgelegenen Aussichtspunkt zwischen Emmental und Entlebuch. In der typischen Landschaft des Napfgebiets reiht sich Hügel an Hügel, oft mit einem einzelnen Baum auf der Kuppe. Vom Hügelgrat reicht der Blick auf die Jurakette, die Berner und Zentralschweizer Alpen.
Beschreibung
Huttwil ist ein historisches Landstädtchen im unteren Emmental. Es ist bekannt für sein Nationales Sport- und Kulturzentrum sowie den klassizistischen Ortskern und liegt oberhalb des Zusammenflusses von Langeten, Rotbach und Wyssachen.
Die mehr als sechsstündige Wanderung beginnt beim Bahnhof. In östlicher Richtung geht es eine Weile auf Asphalt durch den Ortskern und die Wohnquartiere zur Langete. Nach dem alten Schulhaus öffnet sich bald die typische Landschaft des Napfgebiets: Hügel an Hügel, oft mit einem einzelnen Baum auf dem höchsten Punkt.
Der Höhenweg mit Blick auf das Langete-Tal und den Jura führt weiter über die Nyffenegg. Vorbei an Kuh- und Pferdeweiden geht es stetig bergauf in Richtung Napf. Nach Grunholz zweigt der Weg bald in den Wald ab und die Steigung nimmt etwas zu.
Die Forstwirtschaft war im Napfgebiet schon immer eine wichtige Ressource. Bauern und Förster pflegen hier einen Plenterwald, in dem nur einzelne Bäume genutzt werden. So stehen junge und alte Fichten, Weisstannen und Buchen nebeneinander, was den Wald stärkt.
Kurz vor Ahorn wird der Wald verlassen und eine traumhafte Aussicht eröffnet sich. Hier ist die Mitte der Etappe erreicht. Auf Schotterstrassen und schönen Wegen wandert man von Hügel zu Hügel in Richtung Hochänzi. Die Hänge werden steiler, teilweise wandert man auf schmalen Pfaden. Baumreihen auf dem Hügelkamm schmücken die Landschaft und der Blick auf die Schweizer Alpen ist frei.
Ab Hochänzi kommt der Grenzpfad mit dem Alpenpanoramaweg zusammen. Da das Napfgebiet während der letzten Eiszeit nicht vergletschert war, wurde es hauptsächlich durch die Erosionskraft des Wassers geformt. Vom höchsten Punkt, dem Napf, laufen tiefe, steile und bewaldete Gräben sternförmig ins Tal hinunter, während auf den flacheren Graten Weiden zu finden sind.
Nach der Niederenzi folgt der letzte Aufstieg zum Napf über einen schönen Weg durch wuchernde Farne. Geologisch besteht der Napf hauptsächlich aus Nagelfluh, Sandstein und Mergel. Die urzeitliche Aare lagerte diese Molassegesteine einst ab.
Auf einer Höhe von 1'406 Metern wird der Napf erreicht. Dieser Gipfel lässt sich nur zu Fuss oder mit dem Mountainbike erklimmen. Mit einem atemberaubenden Blick auf die kargen Steinfalten des Entlebuchs, den Jura im Norden, den Berner Alpen im Süden und den Zentralschweizer Alpen im Südosten endet hier die lange und abwechslungsreiche Wanderung.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Huttwil
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|---|---|
| Zielort |
Napf
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| Aufstieg |
1300 m
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| Abstieg |
520 m
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| Distanz |
20 km
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| Dauer |
6 h 35 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
5 h 50 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-65/eta... |
Fakten
Routennummer
