Saanenland–Freiburgerland
Übersicht
Einleitung
Von Bex, mit der waadtländer Salzkaverne, schweisstriefend hinauf, durch das alte Bergdorf Gryon und den illustren Höhenkurort Villars-sur-Ollon, zu den Gipspyramiden auf dem Col de la Croix, und dem Ferienort Les Diablerets.
Beschreibung
Am Bahnhof Bex startet die BVB-Bahn ihre Reise über Gryon nach Villars-sur-Ollon. Sie verlässt die Rhoneebene und durchquert die fruchtigen Weinberge, welche die sonnigen Hänge der Region bedecken. Nach wenigen Zwischenhalten erreicht sie "Les Salines". Hier befindet sich das einzige in Betrieb stehende Salzbergwerk der Schweiz. Entdeckt wurde das Salzvorkommen im 15. Jahrhundert. Im über 50 Kilometer langen Labyrinth aus Gängen und Schächten werden jährlich rund 30.000 Tonnen Salz abgebaut. Das Bergwerk und dessen Museum können besichtigt werden. Hoch lebe das weisse Schweizergold!
Immer höher und steiler ziehen sich die Reben durch die Waadtländer Berghänge. Nach jedem Kilometer folgt ein Veloschild, das einen daran erinnert, wie hoch der Col de la Croix ist und wo man sich gerade befindet. Haarnadelkurven schrauben sich bergwärts zu schmucken Dörfern wie Les Posses oder Gryon. Das alte Haufendorf (umschlossenes Dorf mit unterschiedlich grossen Grundstücken und Höfen) gefällt mit hübschen Holzhäusern und erfrischendem Dorfbrunnen. Er ist gross genug, um darin ein kühles Bad zu nehmen. Oder, wie es auf einem Schild in Gryon steht: "Un bien grand bassin pour un petit village!" Gleich daneben verzückt die Kirche Saint-Jean. Im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt, wurde sie 1722 nach einem "struben" Brand wieder aufgebaut. Fährt man durch den Kurort Villars-sur-Ollon, sticht einem das feudale Hotel "Villars-Palace" ins Auge. Was für ein Mordsbrocken von Alpenhotel im quirligen Kurort!
Noch gilt es einige hundert Höhenmeter auf der Passstrasse zu überwinden: vorbei an Tannenwäldern und Alpweiden, eindrucksvoll vor Augen die Diablerets-Kette mit den über 3200 Meter hohen Teufelshörnern. Dann endlich, auf dem 1776 Meter hohen Col de la Croix angekommen: ein "Gâteau de la Crème" - ein Rahmkuchen! So lässt es sich leben – und frisch gestärkt und weltmeisterlich den Pass hinabsausen, Kalksteinwände umkurvend. In der Ferne glaubt man den Glacier 3000 zu erkennen, das Gletscherskigebiet im Berner Oberland. Unten wartet der Ferienort Les Diablerets, zahlreiche Häuser liegen weit verstreut im hübschen Ormont-Tal. Die Talschaft von Les Ormonts wurde vermutlich zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert urbar gemacht und von Bewohnern aus dem Rhônetal besiedelt.
Das grosse Wasser überquerend, der Fluss heisst "La Grande Eau", gelangt man hinein ins ansehnliche Les Diablerets. Ein Luftkurort, der erneut mit einem interessanten kleinen Bahnhof aufwartet. Ähnlich dem Lauf des "Grossen Wassers" führt auch die Zugstrecke über Le Sépey hinab nach Aigle. Der Fluss, welcher im Ormont-Tal entspringt, mündet schliesslich Nahe von Aigle in die Rhône.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Massongex
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|---|---|
| Zielort |
Les Diablerets
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| Aufstieg |
1400 m
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| Abstieg |
660 m
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| Distanz |
34 km
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| Distanz auf Asphalt |
34 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Thema |
Über einen Pass
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-59/etapp... |
Fakten
Routennummer
